Mark Shuttleworth macht CEO-Posten bei Canonical frei
Laut seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) möchte sich Mark Shuttleworth, der im April 2004 die Firma Canonical gegründet hat, in Zukunft um Qualität, Produktdesign, Partnerschaften und Kundenbetreuung innerhalb der Firma kümmern. Das seien die Gebiete, die ihm am meisten Spaß machten. Er sehe darin die größten Möglichkeiten, mit Canonical den Open-Source- und Technologiemarkt zu beeinflussen.
Seine designierte Nachfolgerin Jane Silber war im Juni 2004 als Chief Operating Officer (COO) zu Canonical gestoßen und arbeitet seitdem eng mit Shuttleworth und Vizepräsident Neil Levine an der Spitze von Canonical zusammen. Zuletzt war sie als Director of Online Services unter anderem für den Onlinespeicherdienst Ubuntu One verantwortlich. In ihrem Blog(öffnet im neuen Fenster) betont sie, der Übergang solle so nahtlos wie möglich vonstatten gehen und bis zum 1. März 2010 abgeschlossen werden.
Shuttleworth betont, es werde keine grundlegenden Veränderungen bei Canonical oder Ubuntu geben. Er selbst bleibe als Mitglied im Ubuntu Community Council und Ubuntu Technical Board. Mit der Trennung zwischen den Aufgaben als CEO und Vorsitzender der Ubuntu-Community erhoffen sich Shuttleworth und Silber, beide Aufgaben effizienter bewältigen zu können. Für die freigewordenen Posten des COO und des Leiters des Projekts Ubuntu One wird intern und öffentlich jeweils ein Nachfolger gesucht.



