Abo
  • Services:
Anzeige

Bluetooth 4.0 setzt auf hohe Energieeffizienz

Geringer Stromverbrauch soll neue Anwendungsbereiche erschließen

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat die Spezifikation einer neuen, besonders stromsparenden Bluetooth-Generation abgeschlossen. Bluetooth 4.0 soll dank verringertem Stromverbrauch in neue Bereiche vorstoßen.

Die Version 4.0 der Bluetooth-Spezifikation soll für geringeren Stromverbrauch sorgen, sowohl bei Lastspitzen als auch im Idle-Modus. Als Stromversorgung sollen typische Knopfzellen ausreichen, so dass die Bluetooth-Technik in neue Geräteklassen integriert werden kann, die jahrelang mit einer Batterie laufen.

Anzeige

Dabei sind zwei Modi vorgesehen: Bei Dual-Mode-Implementierungen kommt die neue stromsparende Bluetooth-Technik zusammen mit klassischen Bluetooth-Chips zum Einsatz, so dass viele Komponenten bestehender Bluetooth-Implementierungen genutzt werden können. Das hält die Kosten zur Integration der neuen, besonders sparsamen Technik gering. Auch können bestehende Chips für Bluetooth v2.1 + EDR oder Bluetooth v3.0 + HS mit dem neuen Low-Energy-Stack erweitert werden.

Darüber hinaus lassen sich Single-Mode-Chips herstellen, die für kompakte Geräte geeignet sind. Sie verfügen über eine sehr schlanke Link-Schicht, die sich durch extrem geringen Stromverbrauch im Idle-Modus, einfache Geräteentdeckung sowie stabile Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen auszeichnen soll. So soll es die Link-Schicht in den Controllern erlauben, kleine Sensoren per Bluetooth mit dem Internet zu verbinden.

Die stromsparende Bluetooth-Variante setzt auf kurze Pakete mit 8 bis 27 Oktetts, die mit 1 MBit/s übertragen werden. Gefunkt wird im 2,4-GHz-Bereich, wobei Frequency-Hopping Störungen mit anderen Geräten minimieren soll. Ein großer Teil der Logik wird zudem in den Controller verfrachtet, so dass die Hosts die meiste Zeit im Schlummermodus verbringen können und nur gezielt aufgeweckt werden, wenn es für sie etwas zu tun gibt.

Damit das Stromsparen nicht zur Bremse wird, sollen sich Verbindungen in nur 3 ms aufbauen und Daten übertragen lassen. Die Reichweite soll dank eines erhöhten Modulationsindexes auf über 100 Meter steigen. Eine 24-Bit-Fehlerkorrektur soll die Verbindungen robust machen, verschlüsselt wird zudem mit AES-128.

Um eine Vielzahl an Geräten miteinander verbinden zu können, kommen 32-Bit-Adressen zum Einsatz. Auch Mesh-Netze sollen sich auf dieser Basis realisieren lassen.


eye home zur Startseite
ruhigbrauner 18. Dez 2009

(...) Gerne geschehen! :-)

leser123456789 18. Dez 2009

Niemand hindert dich daran einen Lötkolben in die Hand zu nehmen und das ding selbst...

Luemmel 17. Dez 2009

Selber Schuld, wenn man den Schlüssel im Zündschloss lässt, während man 30m weiter in der...

noo 17. Dez 2009

Welcher Schreibfehler? mir springt nur die Wortwiederholung "soll" ins Auge



Anzeige

Stellenmarkt
  1. CCV Deutschland GmbH, Au i.d. Hallertau
  2. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  3. LEDVANCE GmbH, Garching bei München
  4. IFA Group, Haldensleben


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Messages-App kann mit Nachricht zum Absturz gebracht werden

  2. Analog

    Kabelnetzkunden in falscher Sorge wegen DVB-T-Abschaltung

  3. Partnerprogramm

    Geld verdienen auf Youtube wird schwieriger

  4. Nur beratendes Gremium

    Bundestag setzt wieder Digitalausschuss ein

  5. Eclipse Foundation

    Erster EE4J-Code leitet Java-EE-Migration ein

  6. Breitbandmessung

    Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein

  7. Virtualisierung

    Linux-Gasttreiber für Virtualbox bekommt Mainline-Support

  8. DJI Copilot von Lacie

    Festplatte kopiert SD-Karten ohne separaten Rechner

  9. Swift 5

    Acers dünnes Notebook kommt ab 1.000 Euro in den Handel

  10. Vodafone

    Callya-Flex-Tarife bekommen mehr Datenvolumen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  2. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild
  3. Digitale Assistenten Hey, Google und Alexa, mischt euch nicht überall ein!

EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Abmahnanwälte dürften sich freuen

    Mingfu | 21:27

  2. Re: Mehr Uplink bitte

    RickorD | 21:25

  3. Re: Ich verstehe den Sinn dahinter nicht

    Hakuro | 21:25

  4. Re: Kaspersky... als könnte man denen vertrauen

    Der Held vom... | 21:24

  5. Re: langsam übertreibt youtube..

    /lib/modules | 21:24


  1. 19:25

  2. 19:18

  3. 18:34

  4. 17:20

  5. 15:46

  6. 15:30

  7. 15:09

  8. 14:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel