iPhone-Version von Bing mit Bugs
Microsofts Suchmaschine Bing ist schon seit einiger Zeit auf Windows-Mobile- und Blackberry-Geräten verfügbar. Nun ist auch das iPhone von Apple dran und erhielt eine eigene App. Bing auf dem iPhone sieht der Webseite des Suchmaschinenanbieters sehr ähnlich – inklusive des wechselnden Hintergrundbildes findet der Nutzer eine normale Textsuche, die Recherche nach Nachrichten, Bildern und auf Karten.
Die Bildersuche liefert eine Bildmatrix mit 4 x 5 Bildern an. Eine Vollbildansicht ist auf Klick abrufbar, wobei dazu Pfeile zum Anspringen des nächsten Bildes eingeblendet werden. Die Ursprungsseite der Bilder kann ebenfalls angesteuert werden.
Auf iPhones mit GPS kann Bing auch den Standort des Nutzers berücksichtigen. Eine Umgebungssuche wurde ebenfalls integriert. Lokale Suchen nach Apotheken, Supermärkten und Ähnlichem liefern in Deutschland jedoch keine brauchbaren Ergebnisse.
Die Sprachsteuerung, die Microsoft ausdrücklich bewirbt, sorgte im kurzen Test mit einem 3GS permanent für Abstürze. Insgesamt ist die Anwendung damit noch nicht ausgereift. Auf dem iPod touch der ersten Generation ohne Mikrofon kann Bing gar nicht erst installiert werden, obwohl die Sprachsuche nur eine der Funktionen und nicht zwingend notwendig ist.
Mit der Bing-Anwendung für das iPhone hat Microsoft ein bis auf die Abstürze gelungenes Interface abgeliefert. Die Suchergebnisse und die Spezialfunktionen überzeugen jedoch nicht, obwohl eine leistungsfähige Konkurrenz bei der Websuche als Gegenpol zu Google durchaus wünschenswert ist.
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