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Univention gibt Corporate Server in Version 2.3 frei

UCS 2.3 mit aktualisiertem Managementsystem. Die neue Version des Univention Corporate Server 2.3 basiert auf Debian 5.0 und Kernel 2.6.30. Als grafische Oberfläche steht neben KDE jetzt auch der Gnome-Desktop zur Verfügung.
/ Jörg Thoma
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Mit der Version 2.3 des Corporate Server hat Univention sein Managementsystem zur Konfiguration des Servers mit einem neuen Design ausgestattet, das die Handhabung deutlich verbessern soll. Speziell der Univention Directory Manager (UDM) wurde um etliche Javascript- und Ajax-Elemente erweitert und das Erstellen eigener Module vereinfacht.

Der Linux-Kernel wurde auf die Version 2.6.30 gehievt, auf der eine Kernel-based Virtual Machine (KVM) läuft. Univention setzt auch weiterhin Xen als Hypervisor ein. Bei der Installation stehen die Dateisysteme Ext4 oder Btrfs zur Auswahl.

Zusätzlich wurde das Samba auf Version 3.3, der Verzeichnisdienst OpenLDAP auf Version 2.4.15 und das Datenbanksystem PostgreSQL auf die Version 8.3 aktualisiert. Als Sicherheitsframework dient SELinux. Als Anwendersoftware liegen Openoffice.org 3.1, Firefox 3.5 und der Adobe Flash Player 10 bei.

UCS 2.3 wird unter der GPL veröffentlicht. Die neue Version 2.3 steht als Vmware-Image zum Testen unter univention.de/vmwareimages.html(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung, ebenso wie eine Onlinedemo unter demo.univention.de(öffnet im neuen Fenster). Iso-Images für 32- sowie 64-Bit-Plattformen können von der Univention-Webseite heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden. Eine einzelne Serverlizenz kostet 290 Euro. Darin sind ein Jahr Maintenance- und Installationssupport enthalten. Weitere Angebote können als PDF-Dateien(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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