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EU und Microsoft einigen sich im Browserstreit

Browserauswahl kommt Mitte März 2010. Die Europäische Kommission ist im Browserstreit mit Microsoft zu einem Ergebnis gelangt. Künftig sollen Nutzer ihren Browser unter Windows aktiv auswählen, statt automatisch den Internet Explorer vorgesetzt zu bekommen.
/ Jens Ihlenfeld
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Basis der Einigung ist ein Auswahldialog, der Nutzer die Wahl zwischen fünf Browsern lässt. Neben Microsofts Internet Explorer sind das Firefox, Safari, Chrome und Opera. Allerdings gibt es gegenüber den ersten Markttests einige Änderungen an der Auswahlbox.

So wird das Auswahlfenster in einem neutralen Fenster angezeigt, nicht in einem Fenster des Internet Explorers, der weiterhin mit Windows installiert, aber nach der Auswahl gegebenenfalls ersetzt wird. Die Reihenfolge, in der die Browser präsentiert werden, wird bei jedem Aufruf zufällig bestimmt.

Innerhalb von sechs Monaten und danach jährlich wird Microsoft der Kommission zur Umsetzung berichten und bei Bedarf weitere Änderungen an der Browserauswahl vornehmen. So soll sichergestellt werden, dass die Kommission auch weiterhin Einfluss nehmen kann.

Zwar gelten die getroffenen Regelungen ab sofort, doch Microsoft bekommt etwas Zeit eingeräumt, um die Browserauswahl umzusetzen. Mitte März 2010 soll die Browserauswahl dann zur Verfügung stehen.


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