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Durchblick im Linux-Dschungel

Ubuntu 9.10

Das Desktop-System Ubuntu bietet auf einer Installations-CD bereits einen kompletten Desktop samt Bürosoftware, Internet-Anwendungen und Multimedia-Programmen. Die Installation ist bewusst einfach gehalten, Benutzer müssen sich nicht zwangsläufig mit Linux auskennen, um Ubuntu auch parallel zu Windows zu installieren und danach sofort mit dem System zu arbeiten. In sieben Schritten werden die wichtigsten Informationen abgefragt. Das System landet danach in wenigen Minuten auf der Festplatte.

 

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Neben den Einstellungen, die die Gnome- oder wahlweise KDE-eigene Systemsteuerung bietet, bringt Ubuntu selbst einige wenige Konfigurationswerkzeuge mit, die vor allem auf Desktop-Benutzer ausgerichtet sind. Freigaben für Windows-Rechner etwa sind über ein entsprechendes Applet schnell eingerichtet. Für Serverapplikationen, etwa DNS- oder erweiterte Samba-Einstellungen, bietet Ubuntu indes keine grafischen Frontends. Administratoren bleibt lediglich die Bearbeitung von Konfigurationsdateien mit dem Texteditor.

Ubuntu verwendet das unabhängige Debian-Projekt als Basis, bietet aber beispielsweise eine integrierte Unterstützung für Hardware, die proprietäre Treiber benötigt. Ein Assistent spürt die entsprechende Hardware auf und bietet die Installation fehlender Treiber beispielsweise für die vollständige 3D-Unterstützung von Grafikkarten mit Nvidia oder AMD/ATI-Chipsatz an, sowie fehlende Firmware für Netzwerk oder WLAN-Karten. Generell ist die Hardware-Unterstützung unter Ubuntu dank stets aktuellem Kernel vorbildlich und einsteigerfreundlich.

Ubuntu bringt eine ausgereifte Update-Funktion mit. Ist eine neue Version der Distribution erschienen, meldet sich eine entsprechende Software zu Wort und schlägt eine Systemaktualisierung über das Internet auf die nächsthöhere Version vor. Über den Supportzyklus hinweg bietet Canonical recht zügig Updates für das System an, die vor allem Sicherheitspatches aber auch Reparaturen mitbringen. Die regelmäßigen Long-Term-Support (LTS) Versionen werden drei Jahre lang gepflegt, so dass Versionsupdates nicht vonnöten sind. Alle anderen Varianten werden 18 Monate lang gepäppelt.

Das ursprüngliche Ubuntu gibt es in mehreren Varianten: Der Abkömmling Kubuntu verwendet statt Gnome den KDE-Desktop, während Xubuntu den flinken XFCE-Desktop mitbringt. Zusätzlich bietet Canonical noch den Ubuntu Netbook Remix für Netbooks, Ubuntu Studio für Audio-, Grafik- und Videobearbeitung sowie Mythbuntu mit MythTV als Home Theatre Variante.

Ubuntu liegt auch als kostenlose Serverversion vor, die mit dem sogenannten Long Term Support (LTS) fünf Jahre lang gewartet wird. Die letzte Serverversion erschien im April 2008, die nächste ist für das Frühjahr 2010 als Version 10.04 geplant.

Ubuntu ist ein Plug-and-Play-System. Einsteiger haben in wenigen Minuten und ohne großes Zutun ein funktionierendes System samt Desktop-Software installiert. Assistenten nehmen dem Benutzer oftmals die Nachinstallation benötigter Software ab. Eine aktive Gemeinde hilft bei Problemen in deutsch- und englischsprachigen Wikis.

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anchy 10. Nov 2010

Hallo, ich wollte mal auch sagen das ich auf Pacman Spielen stehe. Er ist wircklich...

neu 03. Mär 2010

was ist mit Puppy Linux, testen. Viel Spass

firle fanz 16. Jan 2010

... und bin bei Sidux hängengeblieben, weil die ein Ich nutze seit etwa 3 Jahren fast...

kada 07. Jan 2010

darf ich nochmal nachhaken, mint_user? Läuft die Dropbox mit des Respo von Super-OS???

Blork 05. Jan 2010

Einfach neuen Ordner anlegen und so nennen: GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C...


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