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Durchblick im Linux-Dschungel

Fedora 12

Fedora richtet sich vornehmlich an versierte Linux-Anwender. Von der Installations-DVD ist die Linux-Distribution in wenigen Klicks installiert, bietet aber auch während der Installation zahlreiche Eingriffsmöglichkeiten. Ohne Zutun des Benutzers landet das System auf einer LVM-Partition. Auffällig sind die Software-Installationsoptionen: Hier bietet Fedora gleich eine vollständige Entwicklungsumgebung und einen Webserver an.

 

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Auch nach der Installation macht Fedora den Eindruck einer professionellen Workstation, der Desktop ist in Gnome-Manier schlicht gehalten. Eine zentrale Konfigurationsverwaltung fehlt, einzelne Tools übernehmen die Eingriffsmöglichkeiten. Fedora setzt als freier Red-Hat-Abkömmling auf eine RPM-basierte Softwareverwaltung.

Bei der Installation spielt Fedora zwar bereits zahlreiche Software-Pakete ein - etwa für das Abspielen von Multimediadateien -, allerdings fehlen proprietäre Codecs oder Treiber. Diese können nachträglich über externe Repositories nachinstalliert werden, eine Liste findet sich im Internet. Fedora wagt sich in der Entwicklung stets weit vor. In der aktuellen Version sind Virtualisieriungsfunktionen enthalten, die es bei anderen Distributionen noch nicht gibt. Fedora setzt komplett auf freie Software, dem Anwender ist es überlassen, aus inoffiziellen Repositories proprietäre Software nachzuinstallieren.

Einzelne Releases werden etwa ein Jahr lang gepflegt. Ein Update auf die aktuelle Version ist nicht einfach, eine Wiki-Seite gibt eine Anleitung dazu. Neben den offiziellen Fedora-Distributionen, gibt es auch etliche, sogenannte Spins, die auf Fedora-Basis andere Desktops mitbringen, etwa eine Variante mit dem LXDE-Desktop. Auch Fedora ist regelrecht für den Einsatz als Server prädestiniert. Sämtliche Software, die für den Serverbetrieb notwendig ist, liegt bereits auf der DVD bei.

Fedora ist stets auf dem aktuellen Stand und bringt oft Funktionen mit, die andere Distributionen noch nicht eingebaut haben. Als Desktop-System ist Fedora bei Entwicklern und Systemadministratoren aber auch Desktop-Benutzern vor allem wegen seiner Stabilität sehr beliebt. Unter Fedora ist der Desktop Gnome die erste Wahl.

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anchy 10. Nov 2010

Hallo, ich wollte mal auch sagen das ich auf Pacman Spielen stehe. Er ist wircklich...

neu 03. Mär 2010

was ist mit Puppy Linux, testen. Viel Spass

firle fanz 16. Jan 2010

... und bin bei Sidux hängengeblieben, weil die ein Ich nutze seit etwa 3 Jahren fast...

kada 07. Jan 2010

darf ich nochmal nachhaken, mint_user? Läuft die Dropbox mit des Respo von Super-OS???

Blork 05. Jan 2010

Einfach neuen Ordner anlegen und so nennen: GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C...


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