Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Firefox 3.5.6 schließt kritische Sicherheitslücken

Mehrere Fehler erlauben Angreifern, eigenen Code auszuführen. Mozilla schließt mit der Version 3.5.6 von Firefox drei kritische Sicherheitslücken. Zudem soll die Stabilität des Browsers mit dem Update verbessert und weitere sicherheitsrelevante Fehler beseitigt werden.
/ Jens Ihlenfeld
41 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Geschlossen wurden in Firefox 3.5.6 unter anderem einige Fehler in der Browser-Engine (Mozilla Foundation Security Advisory 2009-65(öffnet im neuen Fenster)), die zu Abstürzen führen und Angreifern gegebenenfaklls die Möglichkeit eröffnen können, eigenen Code auf fremden Systemen auszuführen.

Ein weiterer Fehler steckt in der Bibliothek liboggplay, die Firefox seit der Version 3.5 zur Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten mitbringt (Mozilla Foundation Security Advisory 2009-66(öffnet im neuen Fenster)). Auch über diesen Fehler kann Code eingeschleust und ausgeführt werden, warnt Mozilla.

Bei der dritten schweren Sicherheitslücke handelt es sich um einen Integer-Überlauf in der Bibliothek für Theora-Video (libtheora). Mit einem entsprechend präparierten Video ist es dadurch ebenfalls möglich, beliebigen Code auf fremden Systemen auszuführen (Mozilla Foundation Security Advisory 2009-67(öffnet im neuen Fenster)). Entdeckt wurde die Schwachstelle vom Sicherheitsexperten Dan Kaminsky.

Allein aufgrund dieser Schwachstellen ist ein Update auf die neue Version dringend anzuraten. Darüber hinaus wurden weitere Sicherheitsprobleme beseitigt(öffnet im neuen Fenster) und die Stabilität von Firefox verbessert. Firefox 3.5.6 steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X unter mozilla.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


Relevante Themen