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Angriffe auf Adobe Reader und Acrobat (Update)

Offenes Sicherheitsloch wird aktiv ausgenutzt. Im Adobe Reader und in Acrobat ist ein Sicherheitsloch entdeckt worden, das bereits aktiv ausgenutzt wird. Welchen Schweregrad der Fehler hat, teilte Adobe nicht mit. Auch zu den Ursachen des Sicherheitslecks liegen keine Angaben vor. Der Hersteller arbeitet derzeit an einer Fehlerkorrektur.
/ Ingo Pakalski
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Derzeit ist nicht bekannt, wie Angreifer vorgehen, um das Sicherheitsleck(öffnet im neuen Fenster) auszunutzen. Daher ist auch nicht bekannt, wie Nutzer des Adobe Reader Angriffe abwehren können. Bisher half es oftmals, Javascript im Adobe Reader zu deaktivieren. Ob das auch bei diesem Fehler hilft, teilte Adobe nicht mit. Der Einsatz eines anderen Programms zur Anzeige von PDFs sollte für Abhilfe sorgen. Adobe machte auch keine Angaben dazu, ob das Sicherheitsloch zur Codeausführung genutzt werden kann.

Adobe arbeitet nach eigenen Angaben an einem Patch, gab aber noch keinen Zeitplan bekannt. Wann mit einem Patch zu rechnen ist, steht somit nicht fest.

Nachtrag vom 16. Dezember 2009, 14:22 Uhr:

Adobe will einen Patch für den Adobe Reader sowie für Acrobat am 12. Januar 2010 veröffentlichen. Damit müssen Nutzer der Software fast einen Monat warten, bis das offene Sicherheitsloch geschlossen wird. Das Sicherheitsloch steckt wie vermutet in den Javascript-Funktionen des Adobe Reader.


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