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Bericht: Noch 37 US-Dollar Zuschuss pro Playstation 3

Sony hat Kosten der PS3 seit Markteinführung kräftig gesenkt. 306,85 US-Dollar Verlust pro Gerät hat Sony laut Medienberichten direkt nach dem Verkaufsstart der Playstation 3 gemacht - das ist jetzt anders. Angeblich schießt der Hersteller nun deutlich weniger Geld zu, der Break Even soll unmittelbar bevorstehen.
/ Peter Steinlechner
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Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens iSuppli(öffnet im neuen Fenster) kostet die Herstellung einer Playstation 3 derzeit 336,27 US-Dollar, während der offizielle Ladenpreis in Nordamerika bei 299 US-Dollar liegt. Demzufolge muss Sony Computer Entertainment (SCE) bei jeder verkauften PS3 rund 37,27 US-Dollar Verlust realisieren - der bei diesen Zahlen in der Realität sogar noch deutlich höher liegt, weil sie die Handelsmarge unberücksichtigt lässt.

Trotzdem gewähren die Berechnungen von iSuppli einen Einblick darüber, wie SCE etwa in Bezug auf künftige Preissenkungen kalkulieren könnte. Direkt nach der Einführung der Playstation 3 im November 2006 lagen die Produktionskosten für SCE bei der Konsolenversion mit 20-GByte-Festplatte etwa 306,85 US-Dollar über dem offiziellen Ladenpreis von 499 US-Dollar. Einen wichtigen Beitrag zu den niedrigeren Kosten habe das neue, kompaktere Design der PS3-Slim beigetragen, in der auch eine neue, etwas günstigere Version des Cell-Chips arbeitet. Der größte Kostentreiber sei nach wie vor das Blu-ray-Laufwerk, das allein rund 66 US-Dollar verschlinge.

Die Berechnungen der Gerätekosten führt iSuppli anhand typischer Einkaufskosten für die Hardwarekomponenten, aber ohne die Faktoren Herstellung und Vertrieb durch - auch deshalb dürften die Kosten pro Gerät für SCE höher liegen als die genannten 336 US-Dollar. Trotzdem rechnet iSuppli wegen weiter sinkender Komponentenpreise damit, dass Sony in naher Zukunft die Gewinnschwelle überschreitet.


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