Faltbare Tastatur im Fächerdesign
Die Idee hinter dem Keystick(öffnet im neuen Fenster) ist einfach: Die tragbare Bauweise soll die Akzeptanz fördern, eine eigene, persönliche Tastatur zu benutzen. So sollen Kontaktinfektionen verhindert werden, die bei der gemeinsamen Nutzung einer Tastatur entstehen könnten.
Der Keystick wird zeilenweise zusammengeschoben, bis er aussieht wie ein gefalteter Fächer. Die Tasten sind in einzelnen Reihen untergebracht wie bei einer normalen Tastatur. Da sich in dem Designentwurf die einzelnen Lamellen des Fächers verschieben lassen, wird die Tastatur für den Transport oder die Aufbewahrung besonders kompakt. Die erste Lamelle ist die Handauflage.
Unterschiedliche Farbstellungen sollen die Individualisierung noch erhöhen. Die Anbindung an den Rechner erfolgt über Bluetooth oder ein anderes Funkprotokoll. Das Empfangsteil wird in Form eines winzigen USB-Sticks mitgeliefert.
Probleme bei der Konstruktion
Das größte Problem des Designs ist der Tastenhub: Die einzelnen Lamellen müssen tief genug sein, um die voll versenkten Tasten aufzunehmen. Je länger der Hub, desto dicker muss jede einzelne Lamelle und damit auch der Keystick gebaut werden. Ein etwas kleineres Problem ist die elektrische Verbindung zwischen den einzelnen Tastenreihen. Sie muss flexibel und dennoch langlebig sein.
Tastaturen, die im medizinischen Bereich eingesetzt werden, besitzen häufig eine gummierte Oberfläche, sind abwaschbar oder mit Schutzhauben bedeckt. Teilweise werden auch einrollbare Gummitastaturen eingesetzt, die platzsparender sind, aber keine echten Tasten besitzen.
Der Keystick(öffnet im neuen Fenster) ist derzeit nur ein Designentwurf. Ob er jemals in ein konkretes Produkt umgesetzt wird, ist nicht bekannt.
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