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Investitionsbereitschaft der deutschen Mobilfunker sinkt

Rückgang in den Jahren 2007 und 2008 um 26 Prozent. Die Deutsche Telekom, die Telefónica, Vodafone und KPN haben in den letzten Jahren weniger in ihre deutschen Mobilfunknetze investiert. Zugleich nahm die Auslastung der Netze stark zu.
/ Achim Sawall
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Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind die Investitionen in den Mobilfunk in den Jahren 2007 und 2008 um 26 Prozent gesunken. Im Jahr 2006 wurden in die deutschen Mobilfunknetze noch 2,7 Milliarden Euro investiert. Im Jahr 2007 waren es nur 2 Milliarden Euro, 2008 stieg der Mitteleinsatz dann wieder auf 2,2 Milliarden Euro. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht 2008/2009 der Behörde(öffnet im neuen Fenster) hervor, der heute in Bonn vorgestellt wurde.

Gemessen an der Kundenzahl ist es den beiden kleineren Netzbetreibern gelungen, ihren Marktanteil seit 2002 von circa 20 Prozent auf über 30 Prozent zu steigern. "So stehen hierzulande vier Netzbetreiber in Konkurrenz zueinander, von denen keiner einen Marktanteil von über 37 Prozent besitzt", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, über die Wettbewerbssituation.

Die Preise bei Mobilfunkdiensten sind durch den Preiskrieg in den vergangenen Jahren gesunken. Während die Umsätze der Mobilfunkanbieter zwischen 2003 und 2008 nahezu unverändert geblieben sind, nahm die Auslastung der Netze stark zu. So habe sich die Anzahl der abgehenden Verbindungsminuten verdoppelt. Der Anteil der mobilen Verbindungen am gesamten Gesprächsvolumen hat sich von 14 Prozent im Jahr 2004 auf etwa 30 Prozent im Jahr 2008 ebenfalls stark erhöht.

Seit 2008 ist das Wachstum der Teilnehmerzahlen nicht mehr so stark. Der Markt nähert sich der Sättigung. Zum Ende des dritten Quartals 2009 lag die Teilnehmerzahl bei 108 Millionen, so dass rein rechnerisch auf jeden Einwohner circa 1,3 SIM-Karten kommen.

Wachstum gibt es weiter bei den Discountanbietern. Hier stieg die Kundenzahl von 12 Millionen Ende 2007 auf über 20 Millionen zum Ende des ersten Quartals 2009. Dies entspricht einem Marktanteil von fast 20 Prozent.


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