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Grafikeffekte von DirectX-11 und -10 im Videovergleich

Demo Heaven und Spiel Dirt 2 unter der Lupe. Die ersten Spiele und Demos mit DirectX-11 sind verfügbar. Golem.de hat die Programme mit Grafikkarten nach DirectX-10 und 11 verglichen. Bei von Grund auf neu gestalteten Anwendungen sind die Unterschiede drastisch, bei den ersten Spielen weniger eindrucksvoll.
/ Nico Ernst
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Die auch als Benchmark gedachte Grafikdemo 'Heaven' von Unigine(öffnet im neuen Fenster) zeigt vor allem den Effekt der Tesselation besonders deutlich. Im Side-by-Side-Vergleich ist klar zu erkennen, wie sehr sich der Detailgrad steigert. Der Vorteil für Entwickler: Vielfach gebrauchte Objekte, wie in Heaven die Mauersteine und Dachziegel, müssen nur einmal entworfen werden. Ihre vielen unterschiedlich aussehenden Variationen erzeugt die Grafikkarte selbsttätig.

Grafikeffekte mit DirectX-11 in aktuellen Spielen und Demos unter Verwendung der AMD Radeon 5970
Grafikeffekte mit DirectX-11 in aktuellen Spielen und Demos unter Verwendung der AMD Radeon 5970 (03:29)

Auf Tesselation setzt auch das Spiel Dirt 2, dort fällt sie aber weniger auf. Laut Angaben der Entwickler wird die Funktion beim Wasser und den Zuschauern eingesetzt, in einem schnellen Rennspiel fällt das dem Spieler aber kaum auf. Neben Heaven und Dirt 2 gibt es mit Stalker – Call of Pripyat auch schon eine weitere DirectX-11-Anwendung, die aber für dieses Video nicht zur Verfügung stand.

Dennoch zeigen die bereits verfügbaren Programme, dass sich die Entwickler, anders als bei DirectX-10, sehr schnell auf die neue Schnittstelle einstellen. Bis Mitte 2010 sollen rund ein Dutzend DirectX-11-Spiele erscheinen.

Noch nichts zu sehen ist in den aktuellen Anwendungen von Direct Compute, das Berechnungen jenseits von Grafik vereinheitlichen soll. Nach dem Willen von Microsoft soll diese Schnittstelle unter anderem für Physik und künstliche Intelligenz in Spielen genutzt werden.


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