Facebook-Chef Zuckerberg gibt Privatbilder frei

Neue Datenschutzeinstellungen bei Facebook: Zuckerbergs Privatfotos abrufbar

Um für die neuen offenen Voreinstellungen bei Facebook zu werben, hat Mark Zuckerberg sein eigenes Profil öffentlich zugänglich gemacht. Unter den freigegebenen Daten waren versehentlich auch Privatfotos. Sie sind inzwischen nicht mehr abrufbar.

Artikel veröffentlicht am ,

War es Absicht, oder hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg selbst die neuen Datenschutzregeln, die das soziale Netz Ende vergangener Woche eingeführt hat, nicht verstanden? Das fragt sich derzeit die Webgemeinde. Tatsache ist: Am Wochenende waren plötzlich all jene Daten für alle Internetnutzer abrufbar, für die Facebook voreingestellt hat, dass sie für alle freigegeben werden sollen. Früher war Zuckerberg eher geizig mit Daten in seinem Profil.

Zuckerbergs offenes Profil

Für die Absicht spricht, dass sich Zuckerberg selbst dazu bekannt hat, seine Daten zugänglich zu machen. "An diejenigen, die sich wundern: Ich habe die meisten Inhalte auf meiner persönlichen Facebook-Seite allen zugänglich gemacht", schreibt er. Er hatte auch knapp 300 Fotos freigegeben. Darunter waren private Fotos von seiner Freundin. Diese Bilder kursierten am Wochenende im Internet.

Die neuen Datenschutzeinstellungen bieten die Möglichkeit, einen ganzen Bereich für bestimmte Gruppen - Freunde, Freunde von Freunden, alle - freizugeben. Der Nutzer kann aber auch für jeden einzelnen Inhalt, ein bestimmtes Fotos oder eine bestimmte Statusmeldung, eine Freigabe definieren. Gut möglich, dass Zuckerberg diese Einstellung wählen wollte. In seiner Statusmeldung hatte er nämlich eigens angekündigt, einige Inhalte nicht allen zugänglich machen zu wollen. Dazu gehörten wohl auch seine privaten Fotos. Sie sind mittlerweile nicht mehr über Zuckerbergs Profil abrufbar.

Neue Datenschutzregeln mit positiven und negativen Aspekten

Nach der Umstellung der Datenschutzegeln Ende vergangener Woche hatte es massive Proteste von Datenschützern gegeben. Zwar hat Facebook die Datenschutzeinstellungen vereinfacht und Nutzern mehr Möglichkeiten eingeräumt, ihre Daten zu kontrollieren. Voreingestellt ist aber eine weitgehende Freigabe.

Einige Einstellmöglichkeiten sind zudem verschwunden, wie die, die Liste der Freunde zu verstecken. Beides hatte den Unmut von Datenschützern erregt und zu massiven Protesten geführt. Einen ersten Erfolg gibt es bereits: Facebook hat angekündigt, dass Nutzer wieder die Möglichkeit bekommen einzustellen, wer die Liste der eigenen Freunde sehen darf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Rechtschreibkün... 18. Jan 2010

Tja, schade. Wenn du wegen Rechtschreibeung flamen willst, solltest du nicht selber noch...

.-. 15. Dez 2009

na du bist mir ja einer... komm, für dich stelle ich den ersten satz um: wenn man...

abc-man 15. Dez 2009

Ich sprach nicht von meinen Freunden*, sondern von Bekannten. Das Problem ist, dass es...

LADA-Fahrer 15. Dez 2009

Ich fühle mich diskriminiert! ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Direkte-E-Fuel-Produktion  
Porsches Masterplan hinter dem Verbrennerkompromiss

Der Sportwagenhersteller will künftig E-Fuels direkt im Fahrzeug produzieren. Dazu übernimmt Porsche das strauchelnde Start-up Sono Motors.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Direkte-E-Fuel-Produktion: Porsches Masterplan hinter dem Verbrennerkompromiss
Artikel
  1. BrouwUnie: Tesla verkauft Giga Bier zu einem stolzen Preis
    BrouwUnie
    Tesla verkauft Giga Bier zu einem stolzen Preis

    Tesla hat, wie von Elon Musk versprochen, nun eine eigene Biermarke im Angebot und verkauft drei Flaschen für knapp 90 Euro.

  2. Google: Ursache für Acropalypse-Lücke in Android seit Jahren bekannt
    Google
    Ursache für Acropalypse-Lücke in Android seit Jahren bekannt

    Eine wohl undokumentierte API-Änderung führte zu der Acropalypse-Sicherheitslücke. Das Problem dabei ist Google schon früh gemeldet worden.

  3. Sprachmodelle: Warum ChatGPT so erfolgreich ist
    Sprachmodelle
    Warum ChatGPT so erfolgreich ist

    KI-Insider Wie erklärt sich der Erfolg von ChatGPT, obwohl es nur eines von vielen Sprachmodellen und leistungsstarken KI-Systemen ist? Drei Faktoren sind ausschlaggebend.
    Von Thilo Hagendorff

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • ASUS VG27AQ1A QHD/170 Hz 269€ • Crucial P3 Plus 1 TB 60,98€ • ViewSonic VX3218-PC-MHDJ FHD/165 Hz 227,89€ • MindStar: be quiet! Pure Base 600 79€ • Alternate: Corsair Vengeance RGB 64-GB-Kit DDR5-6000 276,89€ und Weekend Sale • Elex II 12,99€ • 3 Spiele kaufen, 2 zahlen [Werbung]
    •  /