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Apple will Indikator für Gerätemanipulationen patentieren

Zerreißbare Innenlasche soll Öffnung des Geräts beweisen. Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, in dem ein Mechanismus geschildert wird, mit dem der Hersteller erkennen kann, ob ein mobiles Gerät geöffnet wurde. Bei der Sichtkontrolle soll der Mechanismus nicht ausgelöst werden.
/ Andreas Donath
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Patentantrag(öffnet im neuen Fenster)

schildert Apple eine mehrfach geschwungene flexible Lasche, die im Gehäuse so angebracht wird, dass sie zerreißt, wenn ein bestimmter Öffnungswinkel überschritten wurde. Sie wird zum Beispiel an der Hauptplatine und der Gehäuseschale angeklebt. Der Servicetechniker, der das Gehäuse zur Kontrolle nur einen Spalt weit öffnet, kann den Zustand der Lasche erkennen, ohne sie zu zerstören.

Viele Hersteller wollen unberechtigte Garantieansprüche ihrer Kunden abwehren. Dazu werden Messstreifen und Mechaniken integriert, die zum Beispiel zeigen, ob das Gerät mit Wasser in Berührung gekommen ist oder mehrfach hohen Beschleunigungskräften ausgesetzt wurde.

Reklamiert der Kunde, werden diese Kontrollmechanismen überprüft. Hat der Kunde gegen die Garantiebestimmungen verstoßen, kann ihm das nachgewiesen werden. Dazu kann auch das Öffnen des Gehäuses zählen. Dies ist oft nur schwer nachzuweisen, vor allem wenn dem Gehäuse Schrauben fehlen und keine Kratzer zu erkennen sind.

Kratzer an der Außenseite oder ein veränderter Aufkleber außen dürften kaum den Beweis erbringen, dass sich jemand am Inneren der Hardware zu schaffen gemacht hat.


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