Fallout: Bethesda verliert Klage gegen Interplay
Ein Gericht in Maryland hat die erste Runde des Rechtsstreits um Fallout entschieden – und Bethesda Softworks ist der große Verlierer. Das Unternehmen hatte gegen Interplay geklagt und verlangt, dass dort weder weiter an einem Onlinerollenspiel in der Welt von Fallout gearbeitet wird, noch dass Interplay weiterhin eine Sammlung mit älteren Fallout-Titeln vertreibt.
Hintergrund des Rechtsstreits ist, dass Bethesda im Jahr 2007 für 5,75 Millionen US-Dollar die Rechte an Fallout von Interplay gekauft hat. Einige Rechte sind allerdings in dem Deal dann wiederum an Interplay gegangen – darunter eine Lizenz für ein Onlinerollenspiel. Nach dem großen Erfolg von Fallout 3 möchte Bethesda offenbar die vollständige Kontrolle über Marke und Serie bekommen, weswegen der Fall bei Gericht gelandet ist.
Über die Gründe, die zu der jetzt getroffenen Gerichtsentscheidung geführt haben, ist noch nichts bekannt. Es ist wahrscheinlich, dass Bethesda zu weiteren juristischen Mitteln greift.



