Red Hat veröffentlicht Spice-Quellcode

Kommunikationsprotokoll für virtuelle Desktops freigegeben

Das Simple Protocol for Independent Computing Environments (Spice) ist von Red Hat unter den Lizenzen GPL v2, LGPL und BSD freigegeben worden.

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Das Spice-Protokoll ist Teil der Solid-ICE-Desktop-Virtualisierung, die von der Firma Qumranet entwickelt wurde. Red Hat hatte die Firma im September 2008 erworben mitsamt dem KVM Hypervisor. Solid ICE lässt Linux- und Windows-Desktops auf einem Linux-Server laufen.

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Über das Spice-Protokoll können mit Solid ICE virtualisierte Desktops über das Netzwerk verteilt werden. Laut Red Hat soll das Protokoll schnell genug sein, um auch Anwendungen in Echtzeit zu übertragen, die eine hohe Bandbreite benötigen. Das Protokoll soll schneller sein als die ebenfalls von Solid ICE verwendeten RDP- oder das VNC-Protokolle. Zudem unterstützt es die dynamische Lastenverteilung zwischen Server und Client.

Mit der Freigabe unter den quelloffenen Lizenzen will Red Hat Programmierer gewinnen, die zur Weiterentwicklung des Protokolls beitragen sollen. Zudem verfolgt Red Hat damit auch konsequent die Linie, den Quellcode sämtlicher erworbener Software über kurz oder lang zu veröffentlichen.

Spice erhält seine eigene Projektseite unter www.spice-space.org, über die auch der Quellcode bezogen werden kann. Eine Version von Qemu mit integriertem Spice-Protokoll ist dort ebenfalls erhältlich. Die Webseite bietet außerdem eine mehrseitige PDF-Datei mit einer detaillierten Beschreibung des Protokolls zum Download an.

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