Java Enterprise Edition 6 erschienen
In der Java EE 6(öffnet im neuen Fenster) wird die Programmierung über neu eingeführte Profile erleichtert, in denen die für die Entwicklung benötigten Techniken vordefiniert werden. Auch der Einsatz von Annotationen wurde ausgeweitet. Dependency Injection, womit Abhängigkeiten zwischen Objekten reduziert werden, erhielt Einzug in Java EE 6.
Zu den neuen Techniken gehören die Enterprise Java Beans 3.1 (EJB), die über Annotationen definiert werden können. Das Java Persistence API 2.0 (JPA) wurde komplett überarbeitet und um das Criteria API erweitert. Das Servlet API 3.0 ist über Annotationen definierbar und das API beherrscht asynchrone Requests. Zudem interagiert das Webframework Java Server Faces 2.0 (JSF) besser mit Ajax. Die SDK steht unter java.sun.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.
Die aktuelle Version 6.8 der Entwicklungsumgebung Netbeans wurde auf Java EE 6 abgestimmt. Netbeans bringt eine erweiterte Unterstützung für PHP 5.3 sowie Framework Symfony mit. Zusätzlich wurde die Zusammenarbeit mit C/C++ und JavaFX 1.2.1 verbessert. Die IDE kommt auch mit den Skriptsprachen Ruby, Groovy und Javascript zurecht. Unter netbeans.org(öffnet im neuen Fenster) kann die aktuelle Version heruntergeladen werden.
Der gleichzeitig erschienene Glassfish Server 3(öffnet im neuen Fenster) bringt sämtliche in Java EE 6 implementierte Technologien mit. Der Server ist modular aufgebaut, eine abgespeckte Version bietet lediglich Unterstützung für Webapplikationen. Neben .NET-3.5-Webservices unterstützt Glassfish Server 3 auch die Skriptsprachen Python, PHP und Jruby/Rails. Glassfish Server 3 kann von der Sun-Webseite(öffnet im neuen Fenster) bezogen werden.
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