• IT-Karriere:
  • Services:

Adobe will E-Books teilbarer machen

Passwort-Feature soll begrenzte Weitergabe erlauben

Mit dem kommenden Content Server 5 will Adobe ein Passwort-Feature einführen. Zusammen mit einem Adobe-ID-Account würde die Weitergabe von Privatkopien von E-Books möglich.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Die meisten kommerziellen E-Books sind in irgendeiner Form durch digitales Rechtemanagement (DRM) gegen unbefugte Nutzung gesichert. Die Rechteinhaber wollen so verhindern, dass sich ihr wertvoller Content unkontrolliert - und unbezahlt - vermehrt. Klassische Privatkopien für Familienmitglieder oder Freunde, die von Gesetzes wegen zulässig sind, sind damit aber auch ausgeschlossen. Darunter leidet die Verbraucherakzeptanz und letztlich auch das Geschäft der Gerätehersteller und E-Book-Anbieter.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Affalterbach
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Adobe scheint das Problem erkannt zu haben und will mit der neuen Version seines Content Server in gewissem Umfang Abhilfe schaffen. Wie die Computerworld berichtet, wird mit dem Content Server 5 die Möglichkeit eingeführt, verschlüsselte E-Books mit einem Passwort zu versehen.

Kopien des E-Books könnten in Zukunft legal an Familienmitglieder oder Freunde weitergegeben werden. Die passwortgeschützten E-Books würden einem Adobe-ID-Account zugeordnet werden. Nach Eingabe von Benutzerkennung und Passwort könnte der Besitzer einer Kopie des E-Books diese auf dem PC oder einem E-Book-Reader lesen.

Bisher unterstützt Adobes E-Book-Software - Digital Editions auf dem PC oder der Mobile Reader - lediglich die Anzeige von E-Books auf bis zu 12 Geräten eines Besitzers. Die durch das neue Passwort-Feature gewonnene Flexibilität würde bei vielen Verbrauchern sicher Gefallen finden. Und durch die Kombination von Verschlüsselung und Passwort hätten die Rechteinhaber eine gewisse Rückversicherung gegen die übermäßige Weitergabe von Privatkopien.

Noch ist allerdings offen, ob die Rechteinhaber sich die Weitergabemöglichkeit nicht durch höhere Preise für die einzelnen E-Books vergüten lassen werden. Ein spürbarer Preisanstieg würde ganz sicher zu neuen Akzeptanzproblemen bei den Lesern führen. [von Robert A. Gehring]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 149,00€ (Bestpreis!)
  2. 477,00€ (Bestpreis!)
  3. 589,00€ (Bestpreis!)
  4. 649,99€ (Bestpreis!)

qwertzuijhgf 12. Dez 2009

Der Aufwand ist nicht wirklich groß, sobald man ein entsprechendes OCR-Programm und ein...

OldFart 11. Dez 2009

Musst Du Dir halt ein "normales" Buch kaufen. Ist, angesichts der Datensammelwut der...

Autor 10. Dez 2009

und funktioniert ohne Einschränkungen

Siga4927497 10. Dez 2009

Manchmal will man ja vielleicht, das PDFs verbreitet werden. Siehe diese Zettel-Verteiler...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. Coronakrise China will Elektroautoquote vorübergehend lockern
  2. Corona-Krise Palantir könnte Pandemie-Daten in Europa auswerten
  3. PEPP-PT Neuer Standard für Corona-Warnungen vorgestellt

Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
Coronakrise
Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
  2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

Indiegames-Rundschau: Einmal durchspielen in 400 Tagen
Indiegames-Rundschau
Einmal durchspielen in 400 Tagen

Im Indiegame The Longing warten wir 400 Tage in Echtzeit, in Broken Lines kämpfen wir im Zweiten Weltkrieg und Avorion schickt uns ins Universum.
Von Rainer Sigl

  1. A Maze Berliner Indiegames-Festival sucht Unterstützer
  2. Spielebranche Überleben in der Indiepocalypse
  3. Ancestors im Test Die Evolution als Affenzirkus

    •  /