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MOL Global kauft das soziale Netzwerk Friendster

Branchenpionier wird von Zahlungsdienstleister aus Malaysia geschluckt

Friendster, einst einer der Marktführer unter den Social Networks, ist von MOL Global aus Malaysia aufgekauft worden. Im Jahr 2003 hatte Google vergeblich versucht, Friendster zu übernehmen.

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Der malaysische Onlinezahlabwickler MOL Global hat das soziale Netzwerk Friendster gekauft. Das gab das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien in seinem Blog bekannt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Die britische Financial Times berichtet, dass der Kaufpreis höchstens bei 100 Millionen US-Dollar liegen soll.

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Im Jahr 2002 war Friendster einer der Pioniere des Social Networking, heute ist es aber weltweit abgeschlagen. Allerdings ist Friendster bei Jugendlichen in Asien weiterhin sehr beliebt. Laut Unternehmensangaben hat Friendster dort über 75 Millionen registrierte Nutzer, mehr als 90 Prozent der täglichen Visits kommen aus der Region.

Mit der Übernahme durch seinen bisherigen Zahlungsdienstleister erhalte Friendster das notwendige Kapital, um online und offline eine lokale Größe bei seinen Nutzern in Asien zu werden, so Friendster-Chef Richard Kimber. Er wird Aufsichtsratschef ohne administrative Befugnisse, während MOL-Chef Ganesh Kumar Bangah auch bei Friendster die Führung übernimmt. Mit Onlinegames, Musik-, Film- und Videoinhalten will MOL Global für Friendster in Asien zuletzt Zahlungen mit einem jährlichen Volumen von 200 Millionen US-Dollar abgerechnet haben.

Friendster hat seit seinem Bestehen 45 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Die Firma hält fünf Patente im Bereich Social Networks. Firmengründer Jonathan Abrams hatte 2003 von Google das Angebot erhalten, Friendster für 30 Millionen US-Dollar in Aktien abzugeben. Schon im Jahr 2006 wären die Anteile 1 Milliarde US-Dollar wert gewesen. Doch der Programmierer Abrams lehnte die Offerte als zu niedrig ab.



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