Details zu Samsungs Mobilplattform Bada veröffentlicht

Bada soll auf Linux- oder gleichwertigen Realtime-Kerneln laufen

Samsung hat Details zu seiner Mobilplattform Bada vorgestellt. Von den vier Schichten, aus denen Bada besteht, soll lediglich die oberste, nämlich das Framework, als API für Entwickler zugänglich gemacht werden.

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Laut Samsung soll Bada aus vier Schichten bestehen, als unterste Schicht soll Bada auf einem Linux-Kernel laufen, alternativ auf einem anderen Realtime-Kernel. Die sogenannte Device-Schicht darüber soll Kernfunktionen wie Kommunikation, Grafik, Multimedia und Sicherheit unterstützen. Darüber soll die Service-Layer liegen, die die Kommunikation mit dem Bada-Server zur Verfügung stellt.

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Die oberste Schicht, das Framework, bietet eine offene Schnittstelle, die auf einer reduzierten C++-API basiert. Die Klassenbibliothek bietet grundlegende C++-Funktionen bis hin zu Schnittstellen für soziale Netzwerke oder GPS-Geräte. Mit diesem Framework sollen Applikationen für Bada entwickelt werden. Auf der Pressevorstellung in London traten auch Vertreter der Firmen CAPCOM, EA Mobile, Gameloft sowie Twitter und Blockbuster in Erscheinung, die sich für Bada starkmachten.

Für Applikationen soll Bada zahlreiche Formate und Schnittstellen bieten. Grafikanwendungen können auf eine komplette 2D-Engine zugreifen, 3D-Applikationen auf OpenGL ES 1.1 und 2.0 oder EGL von IBM. Webanwendungen verwenden Webkit. Als Benutzeroberfläche will Samsung weiter auf die Eigenentwicklung Touchwiz setzen. Die Videoformate H.263 und H.264, MPEG-4 und VC-1 werden ebenso unterstützt wie die Audioformate MP3, ACC, WMA oder PCM.

Für Entwickler will Samsung in den nächsten Tagen eine kostenlose IDE bereitstellen, die auf Eclipse basiert. Auch ein entsprechendes und ebenso kostenloses SDK für die Bada-Plattform soll veröffentlicht werden. Die Webseite, die später einen Zugang zu den Downloads bieten soll, ist bereits verfügbar. Programmierer müssen sich dort registrieren, um an die Entwicklerwerkzeuge zu gelangen. Samsung hat Entwickler eingeladen, um an einem mit 2,7 Millionen US Dollar dotierten Wettbewerb teilzunehmen.

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