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WPA Cracker - Clouddienst sucht WLAN-Passwörter

400 CPUs probieren bis zu 135 Millionen Passwörter in 20 Minuten aus. WLAN-Passwörter ab 17 US-Dollar und in weniger als einer Stunde verspricht der Dienst WPA Cracker. Dabei wird ein Wörterbuch mit rund 135 Millionen Einträgen durchprobiert und dazu auf eine Serverfarm mit rund 400 CPUs zurückgegriffen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der sogenannte Cloud-Cracking-Dienst WPA Cracker soll verloren gegangene WLAN-Passwörter wiederfinden oder Administratoren bei der Sicherheitseinschätzung ihres mit WPA-PSK gesicherten WLAN helfen. Eine Farm von Servern mit 400 CPUs testet dazu verschiedene Passwörter aus einer Datenbank mit rund 135 Millionen Einträgen. Wirklich geknackt werden die Passwörter also nicht.

Die Berechnungen werden anhand eines Mitschnitts von WLAN-Traffic, der einen Handshake enthalten muss, durchgeführt. Diesen können Interessierte mit einem Werkzeug wie aircrack-ng(öffnet im neuen Fenster) erstellen.

Anschließend fängt WPA Cracker mit seinem Wörterbuchangriff an. Für 17 US-Dollar steht der halbe Servercluster zur Verfügung, der rund 40 Minuten zum Ausprobieren der kompletten Datenbank benötigen soll. Für 34 US-Dollar kann der gesamte Cluster genutzt werden, was dann etwa halb so lang dauern soll.

Die Kosten fallen in jedem Fall an, auch wenn WPA Cracker das Passwort anhand seiner Datenbank nicht finden kann. Betreiber von WLAN-Netzen sollte dies dazu veranlassen, möglichst komplexe Passwörter zu verwenden, um nicht Opfer solch eher einfacher Angriffe zu werden.


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