Palm Pre: Onlinebackup führt zu Sammelklage
Initiiert hat die Sammelklage Jason Standiford, ein Besitzer eines Palm Pre. Aufgrund von Gerätedefekten wurde sein WebOS-Smartphone mehrfach im Rahmen der Garantieleistung ausgetauscht. Dabei bemerkte Standiford, dass das von Palm angelegte Onlinebackup nur unzuverlässig funktionierte. Es gelang ihm nicht, alle auf dem alten Gerät befindliche Daten auf das neue Pre-Gerät zu übertragen.
Er kritisiert vor allem, dass das Onlinebackup immer nur den letzten Zustand speichert. Alle 24 Stunden sichert ein WebOS-Mobiltelefon Kontakte, Termine und ähnliche Daten auf einem Server von Palm, ein vorheriger Backupsatz wird dabei immer überschrieben. Für ein sinnvolles Backup wird normalerweise empfohlen, mehrere Generationen einer Sicherung anzulegen.
Genau das fordert Standiford von Palm und Sprint in seiner Klage, damit der Kunde eine verlässliche Backuplösung erhält. Für das Palm Pre bietet der Hersteller keine Möglichkeit, die Mobiltelefondaten selbst auf einem PC zu sichern. Außerdem hat der Kunde keine Möglichkeit zu überprüfen, ob das Onlinebackup zuverlässig funktioniert hat. Erst wenn ein Datenverlust aufgetreten ist, kann der Kunde dies bemerken und dann nicht mehr gegensteuern.
In der Klage geht Standiford davon aus, dass zahlreiche Käufer eines Palm Pre oder Palm Pixi von diesen Problemen betroffen sind.



