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Red Hat stellt Enterprise MRG 1.2 vor

Server mit Echtzeit-Linux-Kernel und Condor 7.4. Die kürzlich vorgestellte Server-Linux-Distribution Enterprise MRG 1.2 der Firma Red Hat läuft auf einem speziell angepassten Linux-Kernel, der auf niedrige Latenzzeiten getrimmt ist.
/ Jörg Thoma
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Der Red-Hat-Server Enterprise MRG (Messaging, Realtime, Grid) 1.2(öffnet im neuen Fenster) bringt neben einem für Echtzeitprozesse optimierten Kernel auch die Software Condor mit, die Computer für komplexe Berechnungen im Netz vereint (Grid Computing). Treiber für Infiniband und Remote Direct Memory Access (RDMA) sorgen für niedrige Latenzzeiten bei Infiniband- und Ethernet-Verbindungen.

Für das Messaging zeichnet das Advanced Message Queuing Protokoll (AMQP) verantwortlich, ein Open-Source-Pendant zum Java-Messaging-Service oder Websphere MQ von IBM. Der Server verwendet als Codebasis den Red Hat Enterprise Server 5.4 und unterstützt demnach auch virtuelle Maschinen auf KVM-Basis.

Mit dem neuen Werkzeug rteval können Administratoren die Hardwarekonfiguration eines Servers überprüfen. Die Software weist auf Engpässe hin und erläutert, wie ein System auf die Anforderungen für den Enterprise MRG 1.2 optimiert werden kann.


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