• IT-Karriere:
  • Services:

Kodak will OLED-Geschäft verkaufen

LG übernimmt OLED-Sparte

Kodak will sein OLED-Geschäft mit den dazugehörigen Patenten an eine Unternehmensgruppe von LG verkaufen. Kodak hatte in den 70er Jahren mit der Entwicklung der organischen Leuchtdiode begonnen. Kodak sichert sich auch nach dem Verkauf weiterhin Zugriff auf die Displaytechnik.

Artikel veröffentlicht am ,

Kodak setzt OLEDs in einer Reihe von Geräten ein, darunter als Display einer Digitalkamera. Der Bildschirm der Kodak Easyshare LS633 von 2003 erreichte eine Diagonale von 2,2 Zoll.

Stellenmarkt
  1. Libri, Hamburg
  2. W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg

Außerdem stellte Kodak 2008 auf der Photokina ein Fotodisplay mit OLED-Bildschirm vor, der zwar sehr flach ist, aber nicht ohne einen massiven Standfuß auskommt. Die Auflösung des 7,6 Zoll großen Displays beträgt 800 x 480 Pixel. Der Betrachtungswinkel liegt bei circa 180 Grad, so dass es keine Farbverfälschungen mehr gibt, selbst wenn das Display von der Seite aus betrachtet wird. Das Kontrastverhältnis gibt Kodak mit 30.000:1 und die Helligkeit mit 200 Candela pro Quadratmeter an.

Der große Marktdurchbruch bei großen Displays gelang jedoch bisher nicht, weil parallel auch die LCD-Technik verbessert werden konnte und auch hier höhere Kontrastverhältnisse erzielt wurden. Auch die sperrige Hintergrundbeleuchtung von LCDs konnte durch den Einsatz von LEDs miniaturisiert und der Energiebedarf gesenkt werden. Außerdem sind OLEDs nach wie vor recht teuer und kommen hauptsächlich bei kleinen Bildschirmen von Mobilgeräten zum Einsatz.

Kodak gibt mit dem Verkauf seiner OLED-Sparte die Technik nicht ganz auf und sichert sich weiterhin Zugriff auf OLED-Produkte. Wie viel Kodak für das OLED-Geschäft erhält, teilte das Unternehmen nicht mit. Der Verkauf soll Ende 2009 abgeschlossen werden.

Kodak will durch den Verkauf seine Investitionen stärker bündeln und seine finanzielle Situation verbessern. Allein im dritten Quartal 2009 machte das Unternehmen einen Nettoverlust von 111 Millionen US-Dollar gegenüber einem Gewinn von 101 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz ging um 25,9 Prozent auf 1,78 Milliarden US-Dollar zurück.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Gesichtertausch für Videokonferenzen mit Avatarify - Tutorial

Wir erklären, wie sich das eigene Gesicht durch ein beliebiges animiertes Foto ersetzen lässt.

Gesichtertausch für Videokonferenzen mit Avatarify - Tutorial Video aufrufen
Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!
Energiewende
Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!

Sie sind teurer und leistungsschwächer als E-Autos und brauchen dreimal so viel Strom. Der Akku hat gewonnen. Wasserstoff sollte für Chemie benutzt werden.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Hyundai Nexo Wasserdampf im Rückspiegel
  2. Brennstoffzellenauto Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen
  3. Elektromobilität Daimler und Volvo wollen Brennstoffzellen für Lkw entwickeln

Threefold: Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet
Threefold
Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet

Wie mit Blockchain, autonomem Ressourcenmanagement und verteilter Infrastruktur ein gerechteres Internet entstehen soll.
Von Boris Mayer

  1. Hamsterkäufe App soll per Blockchain Klopapiermangel vorbeugen

Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

    •  /