Google beklebt US-Schaufenster
Die QR-Codes(öffnet im neuen Fenster) , vor allem in Asien längst alltäglich, werden auch bei westlichen Unternehmen zunehmend beliebt. Nicht nur Werbetreibende schätzen sie, weil sich viel Text in einem kleinen Bild unterbringen lässt, auch die Lufthansa realisiert beispielsweise über die quadratischen Pixelgrafiken ihre mobile Bordkarte(öffnet im neuen Fenster) fürs Handy.
In Zukunft dürfte man die Codes auch in den Schaufenstern vieler US-Geschäfte finden, Google verschickt laut eigenen Angaben(öffnet im neuen Fenster) derzeit 100.000 Aufkleber mit QR-Codes an Unternehmen in den Vereinigten Staaten. Die Geschäfte kommen zu der Ehre, weil sie besonders oft über Googles Websuche und Google Maps von Surfern besucht wurden.
Die QR-Codes sollen die Unternehmen in ihren Schaufenstern anbringen, ähnlich der Kreditkartenlogos an der Eingangstür. Im Code steckt jedoch nicht etwa die URL zur Homepage des Unternehmens, sondern die 'Place Page'(öffnet im neuen Fenster) von Google, die zahlreiche Informationen über das Geschäft verknüpft, so vorhanden, auch die Homepage. Daneben gibt es auf der Place Page auch die Adresse, einen Ausschnitt der Google Maps, und im Falle eines Restaurants beispielsweise auch Bewertungen.
Leseprogramme für die QR-Codes bringen fast alle modernen Smartphones mit, neben zahlreichen kostenpflichtigen Programmen gibt es für die meisten Modelle auch Gratisalternativen(öffnet im neuen Fenster) . Ob die Aktion der QR-Codes von Google auch auf andere Länder ausgedehnt wird, ist noch nicht bekannt. Der im Bild wiedergegebene QR-Code führt im Übrigen auf die Google-Startseite.
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