• IT-Karriere:
  • Services:

Liechtensteiner stimmen gegen schärfere Mobilfunkgrenzwerte

Initiative der Mobilfunkbetreiber und Wirtschaftsverbände setzt sich durch

57 Prozent der Liechtensteiner haben gegen niedrigere Mobilfunkgrenzwerte votiert. Die Mobilfunkbetreiber wollten im Falle einer Senkung der Grenzwerte ihre Netze in dem Fürstentum abschalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Liechtenstein hat sich in einer Volksabstimmung am 6. Dezember 2009 gegen schärfere Mobilfunkgrenzwerte ausgesprochen. Eine Initiative von Mobilfunkbetreibern und den Wirtschaftsverbänden des Landes, die einen Grenzwert wie in der Schweiz gefordert hatte, wurde mit 57 Prozent der Stimmen angenommen. Damit ist die Senkung des vom Liechtensteiner Landtag beschlossenen Grenzwertes von 6,0 V/m (Volt pro Meter) auf 0,60 V/m bis zum Jahr 2013 abgelehnt. Die Liechtensteiner Mobilfunkbetreiber Swisscom und Orange hatten bei einer Verschärfung mit Investitionsstopp und Rückzug gedroht.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt am Main
  2. KWS SAAT SE & Co. KGaA, Einbeck

Das Initiativbegehren zur Abänderung des Umweltschutzgesetzes wurde mit 6.765 Ja-Stimmen gegen 5.102 Nein-Stimmen in allen elf Gemeinden angenommen, gab das Presse- und Informationsamt des Fürstentums bekannt. Die Stimmbeteiligung lag bei 66,3 Prozent, was vergleichsweise gering sei.

Der Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk Liechtenstein (VGM) hatte sich als Hauptkraft gegen die Wirtschaftsinitiative gestellt und äußerte sich enttäuscht über den Ausgang der Befragung. "Alle von der Liechtensteiner Regierung in Auftrag gegebenen Studien kommen zum Schluss, dass mit dem Grenzwert von 0,60 V/m problemlos mobil telefoniert und dass sogar sämtliche Breitbanddienste mobil genutzt werden können. Würde gar eine Kombination von Mobilfunk und dem in Liechtenstein bereits vorhandenen Glasfasernetz realisiert, könnten die künftig großen Datenmengen sogar bedeutend sicherer, schneller, günstiger und mit noch geringerer Strahlenbelastung verschickt oder abgerufen werden." Technisch hatte der Verein auf getrennte Sende- und Empfangsantennen gesetzt.

Der Liechtensteiner Landtag habe im Abstimmungskampf keinen Finger gerührt, um seinen eigenen Beschluss zu verteidigen. Daher habe der Verein in die Bresche springen müssen, was unter Einsatz aller Kräfte erfolgt sei, so der VGM. Man habe aber nicht die finanziellen Mittel gehabt, um den Abstimmungskampf David gegen Goliath gewinnen zu können.

Die Wirtschaftskammer Liechtenstein äußerte sich erfreut: "Damit ist die vorgesehene Senkung des Grenzwertes auf 0,6 V/m vom Tisch - es bleibt beim Schweizer Grenzwert", hieß es in einer Stellungnahme. Gemessen an den tatsächlich abgegebenen Stimmen hätten sich 75 Prozent für die Initiative der Wirtschaftsverbände entschieden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€
  2. 10,99€
  3. 15,49€

Werni 08. Dez 2009

Öhm - nein, sie werden ja zur VDS gezwungen, so wie sie dort in Gefahr waren, zu...

Nettpfäpfchen 08. Dez 2009

Na, du auf jeden Fall! :-D

JAJA DEIN VADDA 08. Dez 2009

Na, immer noch besser als die typische FDP-Lösung: Das Problem komplett ignorieren und...

apollon 07. Dez 2009

[_] Du kennst du Mobilfunksituation in Liechtenstein.


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Star Trek Discovery: Harte Landung im 32. Jahrhundert
Star Trek Discovery
Harte Landung im 32. Jahrhundert

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery nutzt das offene Ende der Vorgängerstaffel. Sie verspricht Spannung - etwas weniger Pathos dürfte es aber sein.
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit
  2. Paramount Zukunft für Star-Trek-Filme ist ungewiss
  3. Streaming Star Trek Discovery kommt am 15. Oktober zurück

Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

    •  /