Zend Framework vor umfangreicher Renovierung
In der zukünftigen Version 2.0 des Zend Frameworks(öffnet im neuen Fenster) soll vor allem der Code optimiert werden, in dem zahlreiche Komponenten in eine gemeinsam benutzte API wandern. Zudem soll die Model–View–Controller-(MVC-)Implementierung überarbeitet und Namespaces eingeführt werden. Die Zukunftspläne stehen derzeit in einer Roadmap zur Diskussion(öffnet im neuen Fenster).
Die Entwickler wollen die Methode "setOptions()" in weitere Komponenten integrieren, eine geplante Optionsklasse soll zusätzlich Codedopplungen vermeiden. Auch soll die Schreibweise der Optionseinträge vereinheitlicht werden, künftig sollen sie mit Kleinbuchstaben und Unterstrichen geschrieben werden.
Ab der nächsten Version wollen die Entwickler außerdem verstärkt das Konzept "Design By Contract" verfolgen, um Interfaces einfacher zu handhaben und von überschüssigem Code zu befreien. Außerdem sollen Einzelstücke, sogenannte Singletons, weitgehend aus dem Code verschwinden.
Zahlreiche Komponenten sollen dem API zugeführt werden, etwa Plug-ins, Factories, Dekoratoren und das Caching, die bislang unter Umständen ebenfalls für Code-Dubletten sorgten. Mit einem neuen Autoload-Feature soll die Leistung des Frameworks erheblich verbessert werden. Zend 2.0 soll auf einer noch nicht näher definierten Version von PHP 5.3 basieren. Ein Erscheinungstermin steht in der gegenwärtigen Diskussionsphase noch nicht fest.
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