Thunderbird - mehr Tempo bei der Entwicklung
David Ascher, Chef von Mozilla Messaging, hofft auf mehrere neue Ausgaben von Thunderbird im kommenden Jahr, sagte er der britischen IT-Website The Register(öffnet im neuen Fenster) . Derzeit denke er über Thunderbird 3.1 nach, so Ascher. Details aber verriet er nicht.
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Dabei wird sich Mozilla Messaging vermutlich am Entwicklungsmodell von Firefox orientieren: Hier werden neue, experimentelle Funktionen als Erweiterungen realisiert und ausprobiert, bevor sie in die eigentliche Applikation Einzug halten. So soll es möglich werden, die Entwicklungsgeschwindigkeit mit vielen kleinen Schritten zu erhöhen. Dazu beitragen soll auch eine mittlerweile größere Zahl an Entwicklern. Insgesamt seien rund 60 Personen für Mozilla Messaging tätig, etwa 45 davon beschäftigen sich mit Thunderbird. Vor wenigen Jahren gab es nur zwei Thunderbird-Entwickler.
Auf diesem Weg könnten auch Ideen aus dem Projekt Raindrop in Thunderbird einfließen. Mit dem Projekt will Mozilla Messaging ausprobieren, wie die Kommunikation mit Hilfe bestehender Webtechnologien verbessert oder neu gestaltet werden kann. So sei Raindrop nicht nur ein weiterer E-Mail-Client, sondern der Versuch, einen Kommunikationsclient so zu entwickeln, als gebe es so etwas noch nicht. Raindrop soll E-Mail wieder persönlich machen, also die wirklich wichtigen Nachrichten von Freunden und Familie in den Vordergrund stellen, die angesichts der zahlreichen unpersönlichen E-Mails untergehen, die von Unternehmen kommen.
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