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Etherpad ist zurück und wird Open Source

Google macht nach Nutzerprotesten einen Rückzieher. Googles Entscheidung, den Onlineeditor Etherpad nach der Übernahme des Betreibers Appjet schrittweise zu schließen, hat zu viel Unmut geführt. In Reaktion darauf wurde Etherpad nun wieder vollständig geöffnet und soll als Open Source freigegeben werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Etherpad(öffnet im neuen Fenster) erlaubt es mehreren Nutzern, über einen webbasierten Editor zeitgleich und in Echtzeit an einem Dokument zu arbeiten. Die Änderungen eines Nutzers tauchen umgehend auf den Bildschirmen aller anderen Nutzer auf. Nach der Übernahme von Etherpad durch Google wurde der Dienst zunächst eingeschränkt, die kostenlose Erstellung neuer Dokumente, Pads genannt, eingestellt. Zum 31. März 2010 sollte die Plattform komplett abgeschaltet werden.

Doch nach Protesten der Etherpad-Nutzer macht Google einen Rückzieher: So wurde die kostenlose Erstellung neuer Pads wieder aktiviert. Zudem kündigten die Etherpad-Entwickler an, der Dienst bleibe so lange in Betrieb, bis Etherpad als Open Source freigegeben wird. Auch das Appjet Web Framework, auf dem Etherpad basiert, soll Open Source werden.

Eine Weiterentwicklung von Etherpad ist allerdings nicht geplant, zumindest nicht von Google. Die Etherpad-Entwickler sollen sich künftig an der Entwicklung von Google Wave beteiligen.


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