• IT-Karriere:
  • Services:

Skiff bringt Printprodukte auf mobile Endgeräte

US-Verleger Hearst will Amazon Konkurrenz machen

Der US-Verlag Hearst hat einen Dienst eingerichtet, um Zeitschriften und Zeitungen auf E-Book-Reader und andere mobile Endgeräte zu bringen. Er firmiert unter dem Namen Skiff und soll im Laufe des kommenden Jahres an den Start gehen.

Artikel veröffentlicht am ,

E-Book-Reader und Smartphones werden zunehmend interessant als Lesegeräte für aktuelle Medien wie Zeitungen und Zeitschriften. Der Verlag Hearst hat eine Plattform mit dem Namen Skiff angekündigt, über die Verlage ihre Printprodukte auf die verschiedenen mobilen Geräte bringen können.

Anpassen für mobile Geräte

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  2. GNS Gesellschaft für numerische Simulation mbH, Braunschweig

Ziel ist, digitale Ausgaben von Zeitschriften und Zeitungen für unterschiedliche mobile Geräte wie Smartphones, E-Book-Reader oder Netbooks anzupassen. Dabei sollen die digitalen Ausgaben vom Layout her den gedruckten ähneln und ebenso wie diese illustriert sein. Die über Skiff vertriebenen Magazine bieten zudem wie Printtitel die Möglichkeit zur Werbung. Bisher sind die gestalterischen Möglichkeiten für die digitalen Ausgaben eingeschränkt.

Hearst will über das Angebot nicht nur seine eigenen Produkte anbieten. Die Plattform soll auch anderen Verlagen offenstehen. Unklar ist, ob Skiff in Zusammenhang steht mit dem kürzlich bekanntgewordenen Projekt zur Entwicklung eines Onlinekiosks für digitale Zeitschriften, an dem Hearst beteiligt ist. Dieses Projekt soll nach Informationen des Wall Street Journal in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Alternative zu Amazon

Hearst will mit Skiff eine Alternative zu Amazons Kindle-Shop anbieten: Viele Verleger sind nicht damit einverstanden, dass Amazon ihnen relativ wenig Gestaltungspielraum einräumt. "Skiff will den Verlagen die Möglichkeit bieten, über die ganze Wertschöpfungskette hinweg teilzuhaben, angefangen bei der Gestaltung der Publikation über den Verkauf von Werbung bis hin zur Pflege der Kundenbeziehungen", sagte Kenneth Bronfin, Chef von Hearst Interactive Media. Damit könnten sie ihre wirtschaftlichen Geschicke besser kontrollieren.

Skiff soll zudem selbst einen E-Book-Reader entwickeln. Partner ist der US-Chiphersteller Marvell. Mobilfunkpartner wird der Netzbetreiber Sprint.

Hearst Interactive Media ist ein Investmentunternehmen, über das Hearst in digitale Medienunternehmen investiert. Eines der Unternehmen, die Hearst Interactive Media gefördert hat, war E-Ink, das die Displays für die meisten E-Book-Reader liefert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 11,00€
  2. 2,44€
  3. (-78%) 7,99€
  4. 4,32€

Siga49742 04. Dez 2009

Hängt auch davon ab, was man lesen will. Newshappen (Focus) wären auf Iphones/... evtl...


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

    •  /