Pentax K-x mit erweiterter Cross-Entwicklung
Die K-x kann nach dem Firmwareupdate auf die neue Version 1.01 den Cross-Entwicklungsfilter in drei unterschiedlichen Stufen auf die Aufnahmen anwenden. Das Verfahren stammt aus der analogen Fotografie. Dabei werden Farbnegativfilme mit Entwicklungsprozessen für Diapositivfilme behandelt oder umgekehrt Diafilme so entwickelt, als seien es Negativfilme.
Das Ergebnis sind Bilder in knalligen Farben und mit harten Kontrasten. Die Effekte lassen sich digital nachbilden. Die Cross-Entwicklung in der K-x besaß bislang keine Einstellungsstufen. Mit dem Firmwareupdate hat sich dies geändert. Auf Wunsch lässt sich die Cross-Entwicklung nun auch auf die grüne Taste der Kamera legen und muss nicht mehr über das Menü umständlich aufgerufen werden.
Außerdem hat Pentax nach eigenen Angaben die Genauigkeit der Akkuladestandsanzeige verbessert. Die K-x kommt mit vier AA-Zellen aus und kann je nach Akkutyp damit bis zu 1.900 Bilder machen. Dafür müssen allerdings Lithium-Batterien eingesetzt werden. Beim Einsatz von NiMh-Akkus kann die Kamera rund 640 Bilder und bei herkömmlichen Alkali-Batterien 210 Bilder machen.
Für das Update auf die neue Firmware wird eine leere SD-(HC-)Karte benötigt, auf die die ausgepackte Datei kopiert wird, die auf der Pentax-Support-Website(öffnet im neuen Fenster)angeboten wird. Den genauen Updateprozess beschreibt Pentax in einem PDF(öffnet im neuen Fenster).
Die K-x löste im September 2009 das Modell K-m ab. Die Einsteigerkamera besitzt Liveview, eine HDR-Funktion und einen Filmmodus mit 1.280 x 720 Pixeln Auflösung. Der CMOS-Sensor in APS-C-Größe erreicht 12 Megapixel bei Lichtempfindlichkeiten von ISO 100 bis 12.800.
Der APS-C-Sensor der Kamera ist im Gehäuse beweglich aufgehängt und soll so Verwackler reduzieren. Durch Vibrationen können Staubteilchen abgeschüttelt werden, die sich durch den Objektivwechsel ins Gehäuse geschlichen haben.
Die Pentax K-x kostet laut Listenpreis rund 600 Euro. Zusammen mit dem Kit-Objektiv liegt der Preis bei rund 650 Euro. Im Handel wird die Kamera mittlerweile für rund rund 500 Euro (Gehäuse) beziehungsweise 550 Euro (mit 18-55-mm-Objektiv) angeboten.
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