Skype über SIP-Telefonanlagen nutzen
Mit dem Skype-für-SIP-Betaprogramm können vorhandene SIP-basierte PBX- oder Unified-Communications-Systeme (UC) für nationale wie internationale Gespräche auch Skype benutzen. Die Skype-Gespräche sollen auch mit den PBX- oder UC-Systemfunktionen genutzt werden können. Als Beispiele werden Anrufrouting, Konferenzgespräche, Telefonmenüs und Anrufbeantworter genannt.
Die Einrichtung erfolgt über das webbasierte Skype Business Control Panel (BCP), das Anweisungen für die Anbindung der Telefonanlage an Skype für SIP gibt. Unternehmen erhalten über das BCP eine zentrale Steuerungsmöglichkeit für die Telefonate über Skype.
Neben einer zentralisierten Abrechnung ist auch eine Zuweisung von Guthaben, Abonnements, Onlinenummern und Funktionen möglich. Eine Berichtsfunktion soll über Nutzung und Kommunikationskosten auch einzelner Mitarbeiter Aufschluss geben.
Ein paar Unternehmen testen Skype für SIP bereits mit ihren Telefonanlagen. Als Beispiel nennt Skype Inc.(öffnet im neuen Fenster) den Halbleiterhersteller Maxim Integrated Products, der in Dallas eine Testversion von Skype für SIP mit einer Shoretel-Telefonanlage nutzt, die 22 Kanäle für Inlandsgespräche abdeckt.
Skype für SIP erfordert ein monatliches Kanal-Abonnement. Pro erworbenem Kanal kann jeweils ein eingehender oder ein ausgehender Skype-Anruf geführt werden. Die Kosten pro gebuchtem Kanal liegen zur Öffnung des Skype-für-SIP-Beta-Programms bei monatlichen 4,95 Euro. Gespräche, die auf dem SIP-fähigen PBX- oder UC-System eingehen, sind für Skype-Nutzer kostenlos. Anrufe auf Festnetz- oder Mobilfunkanschlüssen, die über Skype für SIP getätigt werden, werden auf Basis der üblichen Skype-Minutenpreise abgerechnet. Dabei können auch Verbindungsgebühren anfallen.
Die Anmeldung für die Betaversion von Skype für SIP ist unter www.skypeforsip.com(öffnet im neuen Fenster) möglich.



