Battlefield Heroes: EA ärgert Spieler mit neuem Preismodell
Keine Onlinefreunde macht sich Electronic Arts derzeit in der Community von Battlefield Heroes(öffnet im neuen Fenster). Bislang hat der nur über das Internet spielbare PC-Shooter ein Geschäftsmodell verwendet, bei dem Spieler auch ohne Geldeinsatz gut mitmischen konnten. Sie mussten sogenannte Valor Points sammeln, um an neue Waffen sowie an Spielereien wie Kleidung oder Emotes zu kommen. Parallel dazu gab es die Zweitwährung Battlefunds, für die allerdings echte Dollar oder Euro fällig wurden – aber dafür war weniger Spielzeit nötig.
Nun hat Electronic Arts die Valor-Point-Preise deutlich erhöht und die Battlefund-Preise gesenkt. Folge: Spieler, die kostenlos antreten möchten, müssen zum Teil deutlich länger Punkte sammeln. In den Foren gibt es auf mittlerweile 72 Seiten wütende Beschwerden von Spielern(öffnet im neuen Fenster) und die Berechnung, dass man etwa für eine besonders konkurrenzfähige Waffe täglich rund vier Stunden lang Valor Points sammeln muss – unter optimalen Bedingungen. Ziel von EA ist es offensichtlich, das kostenlose Spielen möglichst unattraktiv zu machen und so mehr zahlende Kunden zu gewinnen.
Für besondere Empörung sorgt, dass Mitarbeiter des Entwicklerstudios Dice noch im Frühjahr 2009 in einem Trailer damit geworben hatten, dass es in Heroes keine "rich kids" geben werde, die den Spieler mit Waffen angreifen, die dieser sich nicht leisten könne.
Battelfield Heroes versetzt den Spieler in ein betont comichaft gehaltenes Szenario im Zweiten Weltkrieg. Das Spiel war nach einer längeren Betaphase im Juni 2009 offiziell online gegangen. Es finanziert sich sowohl durch Werbung auf der Webseite als auch durch die Mikrotransaktionen.
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