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Intel zeigt x86-Prozessor mit 48 Kernen unter Linux

Recht feine granulare Stromsparmechanismen sollen für eine möglichst geringe Leistungsaufnahme sorgen: So kann die Taktfrequenz jedes Dual-Core-Tiles einzeln und die Spannung jeweils für eine Bank bestehend aus vier Tiles mit insgesamt acht Kernen angepasst werden. Auch für das I/O-Netzwerk und die Speichercontroller können Spannung und Taktfrequenz einzeln geregelt werden.

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Die Leistungsaufnahme des Chips gibt Intel mit 25 bis 125 Watt an, erreichte diese Werte in der Vorabpräsentation in Braunschweig aber nicht ganz, da die Kerne zwecks höherer Stabilität der aktuellen Prototypen mit einer etwas höheren Grundspannung versorgt wurden. Im Idle-Modus benötigten sie 31 Watt, die maximale Leistungsaufnahme in der kurzen Demonstration erreichte 121 Watt. Angaben zur Rechenleistung und den verwendeten Taktfrequenzen machte Intel nicht.

Physik-Engine in Javascript rechnet auf der Serverfarm im Chip

Dabei zeigte Intel den Chip unter anderem anhand einer Physik-Engine, die komplett in Javascript realisiert war und in Firefox lief. Mit Hilfe von Web-Workern wurden die Berechnungen parallelisiert und auf die Kerne verteilt. Der SCC wird dabei als Serverfarm angesehen. Entsprechend dem Actor-Modell wird jeder Kern als eigenständiges System behandelt und übernimmt die Berechnungen, hier die Berechnung der Bewegung eines Teils der dargestellten Kleidung. Zur Verteilung der Rechenaufgaben auf die Kerne sowie zum Einsammeln der Ergebnisse kommt dabei das HTTP-Protokoll zum Einsatz. Die Berechnungen in der Demonstration sind eher simpel, gezeigt werden sollen vor allem die Ansätze zur chipinternen Kommunikation.

In einer anderen Vorführung zeigte Intel den Mandelbrot-Algorithmus, verteilt auf 24 und 48 Kerne, wobei der Chip fast linear skalierte. Die Berechnung des "Apfelmännchens" ist aber ein klassischer Fall eines Algorithmus, der sich sehr stark parallelisieren lässt. Darüber hinaus erprobt Intel den Chip als Hadoop-Cluster. Das verteilte System, das für gewöhnlich auf einer Vielzahl von Servern läuft, wird dabei auf die Kerne des SCC angewendet.

Zu Intels ersten Partnern bei SCC zählt Microsoft, das an Entwicklerwerkzeugen für den Prozessor arbeitet, so dass bereits eine lauffähige Version von Visual Studio 2008 für den Chip existiert. Auch die ETH Zürich soll früh Zugriff auf den SCC bekommen. Dort forscht man mit "Barrelfish" an einem Betriebssystem, das speziell für Systeme mit vielen Kernen geeignet ist. Insgesamt plant Intel, rund 100 der Chips an Forscher zu verteilen.

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rd04122009 04. Dez 2009

... welcher Typisches schwarz-weiss Denken ... Solche wie du sind ein großes Problem in...

UnsinnEntlarver 03. Dez 2009

Die 1.8 sind auch gelogen. Was wurde denn da mit dem SQL-Server gemessen? die Anzahl der...

Anonymer Nutzer 03. Dez 2009

... ich kenne das gar nicht anders. Außerdem: Microsoft traue ich das unbenommen zu. Da...

blokos 03. Dez 2009

Der Linux-Kernel ist der einzige Kernel *überhaupt*, der multiprozessorfähig ist. Ganze...

lol-o-rama 03. Dez 2009

XD Da schließ Ich mich mal an :D lach mich grad in der bibliothek schlapp XD ach übrigens...


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