Yps Urzeitkrebse schwimmen im iPhone
Lachende und feiernde Unterwasserbewohner, die im Einmachglas ihre Runden ziehen und ihren Freund da draußen im Trockenen jeden Morgen mit einem freundlichen Grinsen begrüßen: So hat sich wohl so mancher Junge in den 1970er Jahren die Urzeitkrebse der "Yps mit Gimmick"-Zeitschriftenreihe vorgestellt. Die Realität sah anders aus, statt possierlicher Krustentiere entstand aus den in Leitungswasser untergerührten Krümeln oft genug nur leicht salzig schmeckender Schleim.
Jetzt veröffentlicht das Berliner Entwicklerstudio Lbxgames(öffnet im neuen Fenster) unter dem Titel "Yps Urzeitkrebse" die erste von drei Yps-Apps für iPhone und iPod touch. Das Programm kostet rund 3 Euro und bietet die Möglichkeit, kleine gelbe Krebse nach einfacher Tamagotchi-Art zu züchten, mit ihnen zu spielen und eine Burg zu bauen.
Am 22. Dezember 2009 folgt die Yps Fingerfalle und am 19. Januar 2010 kommt der Yps Lügendetektor hinzu. Für 2010 sind dann noch weitere Programme und Aktivitäten rund um die Marke vorgesehen.
Yps erschien ab 1975 als wöchentliches Jugendmagazin mit einem Gimmick, also einer Beilage. Neben den mehrfach mitgelieferten Urzeitkrebsen – bei denen es sich schlicht um Salinenkrebse(öffnet im neuen Fenster) handelt – gab es auch Maschinen für viereckige Tomaten oder Spielzeug, etwa Agentenausrüstungen oder Solarzeppeline. Drei Tage vor dem 25. Jubiläum am 13. Oktober 2000 stellte der Verlag Egmont Ehapa das Magazin ein.
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