Virtualbox: Finale Version 3.1 veröffentlicht
Die neue Version 3.1 der Virtualisierungssoftware Virtualbox der Firma Sun bringt größere Änderungen mit sich. Laut Sun wurde eine Leistungssteigerung für Gastsysteme mit PAE- und Amd64-Kernel erzielt. Zusätzlich können Gastsysteme jetzt direkt auf die 2D-Beschleunigung der Grafikkarten der Wirtssysteme zugreifen. Eine weitere Leistungssteigerung erzielten Entwickler mit der Integration paravirtualisierter Netzwerkadapter.
Optische Laufwerke können jetzt an beliebige Controller angehängt werden, außerdem ist mehr als ein Laufwerk ansprechbar. Für Wirtssysteme mit dem Solaris-Betriebssystem bringt Virtualbox 3.1 einen komplett überholten USB-Adapter mit, der neue Funktionen unter Solaris Nevada 128 oder neuer verwendet.
Schließlich haben Entwickler das sogenannte Teleporting eingebaut. Virtuelle Maschinen können ab sofort im laufenden Betrieb unterbrechungsfrei von einer Hardware auf eine andere übertragen werden. Laut Sun sollen dabei unterschiedliche Prozessoren oder Wirtssysteme keine Rolle spielen.
Virtualbox 3.1 steht als Binärpaket für Solaris und etliche Linux-Systeme sowie für Windows und Mac OS X in Form von Binärpaketen auf den Sun-Servern zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster). Gleiches gilt für den Quellcode der Open-Source-Edition. Virtualbox ist unter der Virtual Box Personal Use and Evaluation License(öffnet im neuen Fenster) freigegeben. Die Verwendung in Unternehmen ist unter Umständen kostenpflichtig.
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