Test: Sony Vaio X - das dünne 1.500-Euro-Netbook

Bei den Benchmarks sind gegenüber anderen Netbooks keine großen Unterschiede auszumachen. Die Atom-CPU ist zwar mit 1,86 GHz etwas schneller als die meisten anderen Atom-CPUs in Netbooks, auf die Benchmarks wirkt sich das aber kaum aus. Beim Cinebench R10 sind es 950 Punkte (xCPU) beim Vaio X gegenüber 832 Punkten bei Nokias Booklet 3G mit 1,6-GHz-Atom Z530. Beim SuperPI-Test sind es 87 Sekunden gegenüber 101 Sekunden des Booklet 3G.

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Die Grafikleistung ist wie bei allen US15W-basierten Netbooks schlecht. Aero schaltet der Anwender lieber aus. Mit 845 3DMark2001SE-Punkten in der nativen Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln zeigt sich, dass der Rechner zum Spielen nicht geeignet ist.

Wirklich schnell ist dagegen die SSD. Sie schafft es, Daten mit mehr als 80 MByte/s zu liefern und reagiert für SSDs typisch sehr schnell auf Zugriffe. Das Vaio X ist mit dieser SSD innerhalb von 40 Sekunden so weit, dass das Startmenü geöffnet werden kann. Der Ladevorgang ist allerdings noch nicht abgeschlossen, da noch Sony-Software nachgeladen werden muss. Außerdem entfallen fast 10 Sekunden auf die Tätigkeiten des BIOS.

Die USB-Schnittstelle erreicht durch den US15W-Chipsatz keine hohen Werte. Hier waren lesend mit einem Corsair Flash Voyager maximal 29,2 MByte/s möglich. Der SD-Kartenslot blieb mit maximal 18,9 MByte/s beim Einsatz einer Sandisk Extreme III nur wenig hinter den Erwartungen zurück. Eigentlich sind mehr als 20 MByte/s mit der SD-Karte möglich. Verglichen mit anderen Netbooks, die teilweise nur 16 MByte/s erreichen, ist der Wert des Vaio X aber gut.

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Sony Vaio X ist bereits im Handel erhältlich. Das Netbook kostet in der getesteten Ausstattung 1.500 Euro. Bessere Konfigurationen lassen sich auch bestellen, allerdings nur bei Sony direkt. Als Optionen gibt es unter anderem einen 2-GHz-Atom und eine 256 GByte große SSD. Der Preis erreicht dann schnell 2.000 Euro.

Fazit

Das Vaio X ist zu teuer; ein reines Luxusobjekt oder "Prestige Notebook", wie Sony es nennt. Die Vorstellung, dass das Gerät mal einen Schaden nimmt, dürfte niemandem gefallen. Die Konstruktion ist, vor allem um Gewicht zu sparen, bei weitem nicht so stabil wie etwa bei Nokias Booklet 3G. Beim Vaio X lässt sich fast alles leicht verbiegen und an einigen Stellen knarzt das bewegliche Netbook dann leicht. Einzig der Akku ist vergleichsweise verwindungssteif. Immerhin ist das Netbook aber nicht so beweglich, dass die Tastatur nachgibt oder anderweitig beim Arbeiten unangenehm auffällt. Es ist durchaus ein stabiles und hochwertig gebautes Netbook.

Knapp 800 g bei 11 Zoll und einer Dicke von 16 mm ist schon eine sehr attraktive Kombination. Hinzu kommt die schnelle und stoßunempfindliche SSD und der im Vergleich zu anderen Netbooks etwas schnellere Atom-Pozessor. Das UMTS-Modem hat Sony gut gewählt, ebenso positiv ist der Verzicht auf eine Sparversion von Windows 7.

Wer sich das Netbook leistet, wird zufrieden sein. Allerdings gibt es für den Preis des Vaio X fünf einfache Netbooks. Die allerdings können mit der gehobenen Ausstattung von Sony nicht mithalten.

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 Test: Sony Vaio X - das dünne 1.500-Euro-Netbook
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vaio_vaio 11. Dez 2009

vaio Z-Serie ist genial, kost zwar noch viel mehr, ist aber für 13.3" extrem leicht, hat...

IrgendEinAnderer 10. Dez 2009

Golem nennt es ein Netbook Sony nennt es ein Prestige-Subnotebook Merkst du den Unterschied?

bekiro 03. Dez 2009

das sony ist ein subnotebook. eigentlich sollte es so was von egal sein ob jemand den...

I.C.H. 03. Dez 2009

Nettes Teil... gibt's das eigentlich schon irgendwo im Handel? Eine Suche bei Google...



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