Test: Sony Vaio X - das dünne 1.500-Euro-Netbook

Software

Sony-typisch befindet sich allerhand Software auf dem Notebook, von der ein erheblicher Teil am besten gleich deinstalliert wird. Das ist zwar langwierig, lohnt sich aber, denn das System wird übersichtlicher. OneClick Internet, um sich über das UMTS-Modem mit dem Internet zu verbinden, braucht der Anwender beispielsweise nicht, sofern er keine Profile verwalten will. Die Einwahl mit Windows funktioniert ohne Probleme.

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Zu den sinnvollen Softwarebeigaben gehört hingegen das Vaio-Update. Das ist ein Werkzeug, um den Rechner auf dem aktuellen Stand zu halten. Leider ist es sehr langsam, was auch daran liegt, dass für das Aktualisieren der Browser benötigt wird. Während des Tests beschwerte sich das Vaio-Update zudem über eine fehlende Internetverbindung, obwohl zu dem Zeitpunkt eine Internetverbindung über das UMTS-Modem bestand.

Weltweit drahtlos arbeiten

Sony verbaut im Vaio X drei Datenfunkmodule: Bluetooth der Version 2.1+EDR folgend, WLAN nach 802.11b/g/n und ein UMTS-Modem. Beim WLAN ist erwähnenswert, dass es sich um eine einfache Atheros-Karte handelt. Wer ein 5-GHz-WLAN betreibt, kann sein Vaio X nicht anmelden. Das ist angesichts des hohen Preises unverständlich.

Das UMTS-Modem gehört demgegenüber zu den besseren und funktioniert unter Windows 7 sehr gut. Es ist ein Gobi 2000 von Qualcomm, das zumindest laut Datenblatt ein wahres Multitalent ist. Es beherrscht sowohl CDMA als auch W-CDMA und kann auch noch GPS-Signale auswerten. Allerdings sind einige Funktionen deaktiviert, wie wir von Sony erfahren haben.

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So kann das deutsche Vaio X keine GPS-Signale auswerten, diese Funktion wurde laut Sony deaktiviert. Die US-Version des Vaio X hingegen kann mit GPS umgehen. EU-Einheiten des Vaio X sind laut Sony zwar prinzipiell in der Lage, mit EV-DO/CDMA umzugehen, allerdings wurden die Antennen nicht für die US-Frequenzen abgestimmt und auch nicht daraufhin getestet. Die schnellen UMTS-Frequenzen/W-CDMA sollten das hingegen alle beherrschen. Hier unterstützt das Gobi-2000-Modem fünf Bänder. Das ist nicht selbstverständlich: Nokias Booklet 3G, eigentlich ein Gerät für Reisende, kann nur zwei UMTS-Bänder (900 und 2.100 MHz) nutzen. Das Vaio X unterstützt hingegen 800, 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz. Drei dieser Frequenzen sind für den Betrieb außerhalb Europas wichtig.

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vaio_vaio 11. Dez 2009

vaio Z-Serie ist genial, kost zwar noch viel mehr, ist aber für 13.3" extrem leicht, hat...

IrgendEinAnderer 10. Dez 2009

Golem nennt es ein Netbook Sony nennt es ein Prestige-Subnotebook Merkst du den Unterschied?

bekiro 03. Dez 2009

das sony ist ein subnotebook. eigentlich sollte es so was von egal sein ob jemand den...

I.C.H. 03. Dez 2009

Nettes Teil... gibt's das eigentlich schon irgendwo im Handel? Eine Suche bei Google...



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