Test: Sony Vaio X - das dünne 1.500-Euro-Netbook

Konstruktion und Ausstattung

Das von Sony gestellte Testmuster des Vaio X hat die Modellnummer VPCX11S1E. Hinter der langen Bezeichnung verbirgt sich ein besonders dünnes Netbook, auch wenn Sony es lieber als Notebook kategorisieren würde. Es ist an der Front nur 14 mm und hinten inklusive der Standfüße knapp 16 mm dick. Die kleinen Standfüße lassen sich ausklappen; das ist wichtig für Anschlüsse, denn so mancher USB-Stick ist dicker als das Vaio X.

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Auch die Kühlung profitiert von der 9 mm höheren Position. Für den Fall der Fälle hat Sony es aber geschafft, im dünnen Gehäuse auch noch einen Lüfter einzusetzen, der bei normaler Arbeit nicht läuft. Erst bei höherer Last springt der Lüfter an, denn das dünne Gehäuse kann die Wärme nicht effizient genug ableiten. Sony warnt mit einem Aufkleber sogar vor der heiß werdenden Unterseite.

Unter Last ist der Lüfter in einer Büroumgebung erträglich laut, nur in stiller Umgebung stört er.

Mit der dünnen Konstruktion geht ein geringer Tastenhub der Tastatur einher. Vor allem anfangs stört das beim Tippen. Die meisten Tasten sind mit 13 x 11,4 mm ausreichend dimensioniert, vor allem da durch die Chiclet-Tastatur noch einmal 3,9 mm Platz zwischen den Tasten ist. Gute Voraussetzungen, um auch schnell schreiben zu können. Die neben den Pfeiltasten liegende rechte Umschalttaste nervt allerdings, da häufig versehentlich die Cursor-Position verändert wird. Dafür gibt es aber zwei Fn-Tasten, was praktisch sein kann. Das Touchpad ist etwas klein geraten. Ein Teil der Fläche ist zudem für den Scrollbereich notwendig. Das Touchpad ist zwar multitouchtauglich, allerdings fehlt eine Scrollgeste, die mit mehreren Fingern ausgelöst werden kann.

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Die Ausstattung des Netbooks ist reichlich. Bei den drahtlosen Schnittstellen ist fast alles vorhanden, was gebraucht wird. Zudem gibt es zwei USB-Anschlüsse auf der linken Seite und zwei Kartenleser für SD-Karten und Memory Sticks vorn. Rechts am Netbook findet sich sogar eine GBit-Ethernet-Buchse, die allerdings aufgeklappt werden muss; das Vaio X ist zu dünn für eine herkömmliche Buchse. Der VGA-Ausgang hat ähnliche Probleme, ein VGA-Kabel lässt sich nur anschließen, wenn die Standfüße ausgeklappt sind. An der Bildqualität des Ausgangs hatten wir bei einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln nichts auszusetzen.

Mancher wird einen digitalen Ausgang vermissen, doch DVI mit zusätzlichen analogen Signalen würde kaum ins Gehäuse passen und HDMI bietet keine analogen Signale. Der Displayport-Standard wäre eine Möglichkeit, doch Sony hat bisher keine Anstalten gemacht, ihn zu unterstützen.

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vaio_vaio 11. Dez 2009

vaio Z-Serie ist genial, kost zwar noch viel mehr, ist aber für 13.3" extrem leicht, hat...

IrgendEinAnderer 10. Dez 2009

Golem nennt es ein Netbook Sony nennt es ein Prestige-Subnotebook Merkst du den Unterschied?

bekiro 03. Dez 2009

das sony ist ein subnotebook. eigentlich sollte es so was von egal sein ob jemand den...

I.C.H. 03. Dez 2009

Nettes Teil... gibt's das eigentlich schon irgendwo im Handel? Eine Suche bei Google...



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