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Sind Computer im Krankenhaus überflüssig?

Harvard-Studie kann praktisch keinen Nutzen der PCs finden

Eine aktuelle Studie aus den USA konnte nach der Auswertung von Daten aus 4.000 Krankenhäusern keinen klaren Beweis für den Nutzen der Computerisierung finden.

Computer sind im modernen Krankenhaus unverzichtbar. Oder etwa doch nicht? Experten der renommierten Harvard-Universität wollten es genau wissen. Sie werteten Daten aus den Jahren 2003 bis 2007 über den Einsatz von Computern in rund 4.000 Krankenhäusern und Kliniken aus und glichen sie mit einem Gesundheitsatlas ab. Das Ergebnis: Weder die Verwaltungskosten noch die sonstigen Kosten sanken durch den PC-Einsatz. Auch in der medizinischen Bilanz machte sich die Intensität der PC-Nutzung nicht eindeutig positiv bemerkbar. Dazu schreiben die Forscher in einem Artikel für das American Journal of Medicine: "Auch, wenn optimale Computerisierung wahrscheinlich die Qualität verbessert, bleibt unklar, ob die gegenwärtig in den meisten Kliniken eingesetzten Systeme solche Verbesserungen erzielen."

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Auf der Suche nach den Ursachen des ausbleibenden Erfolgs eines PC-Einsatzes bieten die Forscher mehrere Erklärungsansätze. Sie halten es beispielsweise für möglich, dass die Kosten für die Beschaffung und den Einsatz der Computer durch die damit erzielbaren Einsparungen nicht nennenswert übertroffen werden. Eine weitere Erklärungsmöglichkeit sehen sie darin, dass erst ein hoher Grad des Computereinsatzes zu nennenswerten Einsparungen führen könnte. Dafür sprechen in ihren Augen die Daten aus den 100 "am stärksten verkabelten" Kliniken.

Schließlich geben die Forscher dem Marktdruck eine Mitschuld an der dürftigen Bilanz: "Wir glauben, dass das Potenzial von Computern zur Effizienzsteigerung deshalb nicht ausgereizt wird, weil der kommerzielle Marktplatz keine optimalen Produkte begünstigt." Die eingesetzten Programme seien nämlich ganz überwiegend zur Unterstützung der Buchhaltung, nicht aber der medizinischen Behandlung gedacht. Als Beispiel dafür, wie es besser gemacht werden kann, führen die Forscher die Krankenhäuser für Kriegsveteranen an, "wo Globalbudgets einen Bedarf an individueller Rechnungsstellung und interner Kostenerfassung überwiegend ausschließen und den kommerziellen Druck minimieren".

Angesichts ihrer Befunde warnen die Harvard-Forscher vor überzogenen Erwartungen an den Einsatz von Computern in Krankenhäusern: "Vorhersagen über Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne... sind bestenfalls verfrüht." [von Robert A. Gehring]


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gagabubu 02. Dez 2009

Die Patientakten mal beiseite. Wenn es um sowas wie einen Zugriff auf Informationen oder...

gagabubu 02. Dez 2009

Oja, danke für den Hinweis, aber großkotziger gehts nicht ? Kaffeetassen und Handys...

Dein_Rektor 01. Dez 2009

Die haben wenigstens eine Ausbildung, im Gegensatz zu Dir. Woher ich das weiss? Weil...

dstructiv 01. Dez 2009

na ich schick meinen rechner auch immer ins krankenhaus wenn mein pinguin schnupfen...

Insider 01. Dez 2009

Man sollte eher mal betrachten in welchem Land die Studie stattfand und wie es bei uns...


Die Krankheitskarte / 05. Dez 2009



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