Kompakter All-in-One-PC von Lenovo fürs Büro

Mit einer Mischung aus Notebook- und Desktopkomponenten will Lenovo einen für Marken-PCs geringen Preis und einfache Aufrüstbarkeit erreichen. Der A70z stammt aus der Serie "ThinkCentre", unter diesem Namen bietet Lenovo sonst Desktoprechner für Firmen an. Zwar hat das Unternehmen noch nicht alle technischen Daten vorgelegt, auf einer Veranstaltung in München aber bereits einige Details zu drei verschiedenen Modellen verraten.
So kommt als kleinster Prozessor Intels Pentium Dual-Core E5300 mit 2,6 GHz zum Einsatz, in den beiden größeren Modellen gibt es einen Core 2 Duo E7500 mit 2,93 GHz. Den Chipsatz nannte Lenovo noch nicht, gab aber an, dass er DirectX-10 beherrscht – das lässt auf ein Modell aus Intels G45-Serie schließen.
Festplatte und Speicher sollen laut Lenovo leicht zugänglich sein und können auch selbst aufgerüstet werden. Für bessere Ergonomie gibt es gegen Aufpreis einen höhenverstellbaren Halter oder einen Schwenkarm. Serienmäßig besitzt das Gerät nur einen Bügel an der Rückseite, der aber gefedert ist, so dass sich der Neigungswinkel leicht verstellen lässt.
Rechts am Gerät sitzen die Buchsen für Kopfhörer und Mikro sowie drei USB-2.0-Buchsen. Von diesen gibt es an der Rückseite noch vier weitere sowie Gigabit-Ethernet – und als Überraschung zumindest bei einem Vorseriengerät einen seriellen Port (RS232), der für älteres Zubehör oder Mess- und Regelgeräte in manchen Firmen noch benötigt wird. An der linken Seite sitzt ein DVD-Brenner, der als Gerät mit Schublade wie bei Notebooks ausgeführt ist.
Ob das Konzept aufgeht, wird sich erst 2010 zeigen: Ab 10. Januar des kommenden Jahres will Lenovo das Gerät ausliefern.