NEC entwickelt Geräuschunterdrückung für Kamera-Zooms

Störende Motorgeräusche werden weggerechnet

NEC hat in Japan die Entwicklung einer Technik zur Geräuschunterdrückung für Digitalkameras und Camcorder vorgestellt. Störende Eigengeräusche der Geräte sollen so nicht mehr aufgezeichnet werden.

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Die Objektive von Digitalkameras und Camcordern sind mit mehr oder minder lauten Motoren ausgerüstet, die das Zoom und den Autofokus bewegen. Die Motorgeräusche werden deshalb von dem im Gehäuse integrierten Mikrofon zusammen mit den Umgebungsgeräuschen aufgezeichnet.

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Das Scharfstellen ist meist schnell erledigt und verursacht weniger Geräusche als das Zoom. Das ist mit ein Grund, weshalb viele Kompaktkameras nicht zoomen können, während sie sich im Filmmodus befinden. Die Hersteller schalten die Funktion einfach ab oder reduzieren die Zoomgeschwindigkeit.

NEC hat nun eine Technik entwickelt, die störende Motorgeräusche herausfiltern soll - die Qualität der Tonaufnahme soll darunter aber nicht leiden. Von der jeweiligen Kamera muss ein Tonprofil angefertigt werden, das die unliebsamen Töne enthält.

Diese Geräusche können dann aus der Tonspur herausgerechnet werden. Die Feinabstimmung prüft im Betrieb, ob die Kamera leicht von der Norm abweicht, weil Fertigungstoleranzen oder Alterungsprozesse den Ton ändern, und passt die Rauschunterdrückung daraufhin an.

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NEC will die Technik künftig Kameraherstellern anbieten und zeigt sie auf der Messe Embedded Technology Exhibition 2009 in Yokohama. Wann erste Kameras und Camcorder damit ausgerüstet werden sollen, ist nicht bekannt.

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