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"OpenFloodMapping" - OpenStreetMap und Naturkatastrophen

Mapper in Großbritannien markieren unzugängliche Teile in OpenStreetMap. Das kann kein Navigationssystem: Nutzer des freien OpenStreetMap-Projekts nutzen die Zugänglichkeit des Kartenmaterials, um die Karten auf aktuellem Stand zu halten. Selbst wenn Überschwemmungen Brücken und Wege zeitweise unpassierbar machen.
/ Andreas Sebayang
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"OpenFloodMapping" nennt Steve Coast(öffnet im neuen Fenster) , der Gründer des freien Kartographieprojekts OpenStreetMap, das, was derzeit mit dem Projekt im Hinblick auf eine Überschwemmung(öffnet im neuen Fenster) in Workington und Cockermouth im Nordwesten Englands passiert.

Nutzer des OpenStreetMap-Projekts (Mapper) sind dabei, das Kartenmaterial auf einem aktuellen Stand zu halten. Die Karte der betroffenen Region(öffnet im neuen Fenster) zeigt derzeit die durch die Überschwemmung unpassierbare Brücke der A597. Diese schnelle Reaktion ist vor allem durch die in Großbritannien sehr aktive Community des Projekts möglich. Nutzer entfernen zeitnah Brücken im Kartenmaterial, die nicht mehr existieren, auch wenn der Auslöser etwa eine Überschwemmung ist.

Konventionelles Kartenmaterial und auch Google Maps passen sich nicht so schnell an. OpenStreetMap kann so auch zu einer Hilfe für Betroffene werden, sofern der Internetzugang noch vorhanden ist und die Menschen durch die Naturkatastrophe nicht existenzielle Probleme haben. Eine Garantie liefert die Karte allerdings nicht. Schließlich muss es Mapper geben, die die betroffenen Regionen begutachten.


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