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Das "K Desktop Environment" ist tot, es lebe KDE

Neue Markenpolitik rund um KDE. Das KDE-Projekt baut seine Markenpolitik um und will somit den Veränderungen des Projekts über die letzten 13 Jahre gerecht werden. Der Begriff "K Desktop Environment" wird abgeschafft und KDE soll nicht länger für Software stehen.
/ Jens Ihlenfeld
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"KDE bezeichnet nicht länger Software, die von Menschen kreiert wurde, sondern Menschen, die Software kreieren" , so die Grundidee der neuen Markenpolitik des KDE-Projekts. Der ursprüngliche Name "K Desktop Environment" wird nicht mehr verwendet und seine Abkürzung "KDE" künftig mit zweierlei Bedeutung benutzt: So soll KDE künftig für die Community stehen, die Software für Nutzer entwickelt, und zudem als Dachmarke für die von der KDE-Community geschaffene Software.

Auch die bislang unter dem Namen KDE veröffentlichte Software bekommt neue Namen. So folgt auf KDE 4.3 nicht KDE 4.4, sondern die KDE Software Compilation 4.4. Die vom KDE-Projekt herausgegebene Softwareumgebung, der Desktop, wird künftig als KDE Workspace bezeichnet und dabei in KDE Plasma Desktop und KDE Plasma Netbook unterschieden. Die Workspaces umfassen die Basiselemente dessen, was früher als Desktop bezeichnet wurde: KWin, KDM, die Bibliothek Plasma, KSysguard und die Systemeinstellungen. Weitere angepasste Workspaces sollen folgen.

Die hinter KDE stehende Technologie wird künftig als KDE Plattform bezeichnet. Auf ihr setzen die KDE-Applikationen sowie Anwendungen Dritter auf. Die Plattform umfasst unter anderem das Storage-Framework Akonadi, die Hardwareschicht Solid, Nepomuk zur Informationsverwaltung und das Media-Framework Phonon. Auch Plasma ist Teil der KDE Platform.

Den einzelnen Softwareprodukten wird ein KDE vorangestellt, zumindest wenn diese weniger bekannt oder mangels K als Anfangsbuchstaben nicht auf den ersten Blick als KDE-Applikation zu erkennen sind. So wird beispielsweise aus Okular nun KDE Okular und aus Dolphin wird KDE Dolphin.

Die neue Markenpolitik rund um KDE(öffnet im neuen Fenster) war im letzten Jahr an verschiedenen Stellen diskutiert worden, nun soll die Umsetzung beginnen und mit Veröffentlichung von der KDE Software Compilation 4.4 alias KDE 4.4 im Februar 2010 weitgehend abgeschlossen werden.


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