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Roboter in der Seniorenpflege

Ein Roboter für Neuseeland

Ein Roboter, der diesen Vorgaben in etwa entspricht, ist der etwa 1,10 m große Charlie. Mit ihm wollen die Wissenschaftler um MacDonald den Einsatz von Robotern in der Pflege testen, Charlie hat statt eines Gesichts einen rund 26 cm (10,4 Zoll) großen Touchscreen. Er orientiert sich mit Hilfe des Systems Stargazer, das eigens für die Positionsbestimmung von Robotern in Räumen entwickelt wurde, und anhand von Markierungen an der Decke. Hindernisse erkennt der Roboter, den die Wissenschaftler Charlie nennen, mit einer Kamera und mit Sensoren. Um mit Menschen zu kommunizieren, verfügt er über ein Spracherkennungs- und -ausgabesystem. Außerdem ist er drahtlos mit dem Internet verbunden.

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Charlie verfügt über zwei Computer, einen Steuerungsrechner, der unter Linux läuft, und einen Windows-Rechner für die Nutzeroberfläche. Sein Akku hat eine Laufzeit von drei Stunden. Ist der Speicher leer, fährt er automatisch zur Ladestation. Bis der Akku wieder voll ist, dauert es drei Stunden. Hergestellt wurde der Roboter von dem koreanischen Unternehmen Yujin Robot, das vor zwei Jahren den Haushaltsroboter iClebo vorgestellt hat.

Markt: Roboter im Gesundheitswesen

Pflege und Gesundheitswesen gelten als wichtiges Anwendungsgebiet für Roboter. Im Spätsommer unterstrich beispielsweise iRobot-Chef Colin Angle im Interview mit Golem.de die Bedeutung der Robotik für diesen Bereich: "Unsere Gesellschaften überaltern, und die Kosten für die Pflege in Heimen oder Krankenhäusern belasten die Wirtschaft schwer." Roboter könnten, so Angle, älteren Menschen helfen, länger zu Hause zu wohnen und dabei gleichzeitig die Kosten für die Pflege verringern. Ende Oktober hat iRobot bekanntgegeben, Roboter für das Gesundheitswesen zu bauen.

Japanische Roboterhersteller haben technische Lösungen für die Pflege in Gesellschaften, denen eine Überalterung droht, bereits vor einiger Zeit als Markt erkannt. Toyota etwa stellte im Herbst 2007 den robotischen Rollstuhl Mobiro für den Personentransport vor.

In Deutschland beschäftigt sich seit Anfang des Jahres die Universität Duisburg-Essen mit dem Einsatz von Servicerobotern in der Pflege.

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Dr.Sterni 26. Nov 2009

Du hast den Artikel aber gelesen, oder? Hier geht es ausdrücklich darum, dass keine...

musarati 24. Nov 2009

Da kann ich dir nur zustimmen... Bevor mich mal ein Robotor auf meinen letzten...

Oma 24. Nov 2009

würde ich sofort für meine Eltern kaufen. Wenn ihr mal seht, wie schwierig das...


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