• IT-Karriere:
  • Services:

Auch Firefox bekommt GPU-Beschleunigung

Webseiten schneller rendern mit Direct2D

Microsoft setzt beim Internet Explorer 9 auf GPU-Beschleunigung über die mit Windows 7 eingeführte Schnittstelle Direct2D. Auch Mozilla arbeitet daran, seinen Browser mit Hilfe von Direct2D schneller rendern zu lassen und hat eine entsprechende Entwicklerversion veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsofts Direct2D wird von Windows 7, dem Windows Server 2008 R2 sowie Windows Vista und Windows Server 2008 mit Platform Update unterstützt. Das 2D- und Vektor-API löst GDI/GDI+ ab und nutzt die Beschleunigungsfunktionen moderner Grafikkarten aus, um die Darstellung zu beschleunigen, was bei der Darstellung von Vektorgrafik einen erheblichen Leistungsschub verspricht.

Stellenmarkt
  1. Bundesanzeiger Verlag GmbH, Köln
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Für den Internet Explorer 9 hat Microsoft angekündigt, Direct2D für ein beschleunigtes Rendern von Webseiten zu nutzen. Das Resultat sind weichere Animationen und die Steigerung der Framerate. Microsoft demonstrierte das mit den Bing-Maps. Bei der Demo schaffte der Internet Explorer mit GDI-Rendering nur etwa 15 Bilder pro Sekunde. Mit der Hardwarebeschleunigung vervierfachte sich der Wert auf dann 60 Bilder pro Sekunde.

Auf die gleiche Idee war vor gut zwei Wochen auch Firefox-Entwickler Bas Schouten gekommen. Er hat begonnen, Firefox so umzubauen, dass der Browser via Direct2D rendert. Im Test mit einigen populären Webseiten stellte er dabei deutliche Geschwindigkeitssteigerungen fest. Beispielsweise werden die Homepages von Google, Facebook und Twitter mit Direct2D doppelt so schnell dargestellt.

Was beim Rendering solch einfacher Seiten kaum ins Gewicht fällt, hat bei komplexen grafischen Anwendungen, die mit skalierten Bildern und halbtransparenter Darstellung arbeiten, spürbare Auswirkungen. Auch das Scrollen soll mit Direct2D weicher werden, da nur kleine Teile einer Website neu gezeichnet werden müssen.

Noch ist die Direct2D-Unterstützung für Firefox in einem frühen Stadium, doch der Ansatz sei vielversprechend, so Schouten, der unter basschouten.com eine frühe Entwicklerversion zum Experimentieren zur Verfügung stellt. Sein Kollege Christopher Blizzard hat via Twitter sogar angekündigt, Firefox mit Direct2D werde früher erscheinen als Microsofts Internet Explorer 9.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Ekkol 11. Dez 2009

Hast Du etwas gegen behinderte?

Relativierer 25. Nov 2009

Naja, 450 Firefoxinstallationen in meiner Firma, und fast keine Abstürze... da kann das...

WinMo4tw 25. Nov 2009

Wie passend, dass die neue hochintegrierte Atomversion immernoch den GMA 950 dabei hat! xD

Thomas S 25. Nov 2009

Ich sehe, DU hängst mit dem Wissen um die aktuellen Entwicklungen bei Mozilla hinterher...

Alles Schwachsinn 25. Nov 2009

Ab DX 8 wurde DirectDraw in Direct3D integriert. Direct2D ist für 2D-Grafiken...


Folgen Sie uns
       


Macbook Air (2020) - Test

Endlich streicht Apple die fehlerhafte Butterfly auch beim Macbook Air. Im Test sind allerdings einige andere Mängel noch vorhanden.

Macbook Air (2020) - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
Indiegames-Rundschau
Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
  2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
  3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
Golem on Edge
Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  2. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland
  3. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft

Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

    •  /