Abo
  • Services:

Erste Benchmarks des 6-Kerners "Gulftown" bei 2,8 GHz

130 Watt TDP weiterhin möglich

Nach den bisherigen Tests scheint das aber wahrscheinlich, denn die Leistungsaufnahme des Gulftown liegt unter Last leicht unter der eines Core i7-900. Intel erreicht das durch 32-Nanometer-Fertigung, der Gulftown gehört also zur Westmere-Familie, basiert aber noch auf der Nehalem-Architektur. Durch die kleinere Strukturbreite konnte bei dieser CPU nicht nur die Zahl der Kerne um die Hälfte erhöht werden, auch L2- und L3-Cache wurden im selben Verhältnis vergrößert. Sie fassen nun 1,5 beziehungsweise 12 MByte. Jeder Kern hat 256 KByte L2-Cache, alle sechs Cores teilen sich den L3-Cache. Der L1-Cache je Kern blieb mit 64 KByte gleich groß.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Kessler & Co. GmbH & Co. KG, Abtsgmünd

Die größeren Caches verhelfen dem Gulftown in vielen Tests von PClab auch dann zu mehr Tempo, wenn es sich nicht um besonders gut in Threads aufgeteilte Programme handelt. Paradedisziplin für derart viele Kerne und Threads - zwölf gibt es per Hyperthreading - bleiben Anwendungen wie Raytracing. Hier gibt es aber auch nicht 50 Prozent mehr Geschwindigkeit, selbst beim Intel-Liebling Cinebench R10. Das liegt daran, dass das Programm nicht sofort einen neuen Thread startet, wenn ein anderer mit einem Teil des Bildes fertig ist.

Schnellere Verschlüsselung mit AES-Befehlen

Auch die neuen AES-Befehle, die Gulftown wie alle Westmeres für Verschlüsselung mitbringt, konnte PClab mit Winzip in Version 14 bereits testen. Dabei wurden die Geschwindigkeitsvorteile auf den Overhead für die Verschlüsselung umgerechnet. Ein Core i7-900 brauchte bei gleichem Takt 167 Prozent länger als ohne Verschlüsselung, beim Gulftown waren es nur 119 Prozent. Winzip ist jedoch nicht sehr gut in Threads aufgeteilt, so dass es die zwölf virtuellen Kerne nicht ausreizen kann.

Auf den drei Mainboards Gigabyte EX58-Extreme, Asus Rampage II Gene und Asus P6T SE brachten die Tester das Vorserienmuster zum Laufen - allerdings nur mit deutlich eingeschränkter Speicherbandbreite, wie sich in synthetischen Tests zeigte. Die Ergebnisse des Samples dürften also unter dem liegen, was mit Serienexemplaren zu erwarten ist.

 Erste Benchmarks des 6-Kerners "Gulftown" bei 2,8 GHz
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-34%) 22,99€
  2. 20,49€
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  4. (-55%) 8,99€

der experte... 25. Nov 2009

egal! steigert man die Spannung - steigt der Stromverbrauch im quadrat! steigert man die...

iLOL 25. Nov 2009

Ist es doch! So! Basta! Punkt! Aus! Komma! Strich! Ende Gelände! ... :p

smueller 25. Nov 2009

Zitat: "Dabei handelt es sich zwar um ein Servermodell..." Wir haben hier in unseren...

nie (Golem.de) 24. Nov 2009

Danke für den Hinweis, ist korrigiert und etwas präzisiert in der Meldung.


Folgen Sie uns
       


Resident Evil 2 Remake - Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /