Abo
  • Services:

Exbundesvorsitzende der Grünen wechselt zur Piratenpartei

Angelika Beer macht nach längerer Prüfung politischen Neuanfang

Die frühere Grünen-Spitzenpolitikerin Angelika Beer hat ihre neue politische Heimat bei den Piraten gefunden. Mit ihr wechselt bereits das zweite Gründungsmitglied der Grünen zu der Datenschützer- und Bürgerrechtspartei.

Artikel veröffentlicht am ,

Die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Angelika Beer, ist der Piratenpartei beigetreten. Die 52-Jährige hatte schon in den Monaten zuvor die Internet- und Datenschützerpartei öffentlich unterstützt. "Die Piratenpartei begrüßt Angelika Beer als erfahrenes neues Mitglied", gab die Bundespressestelle der Partei bekannt, der bei den letzten Bundestagswahlen mit zwei Prozent der Stimmen ein Achtungserfolg gelang. 845.904 Menschen gaben den Piraten am 27. September 2009 die Zweitstimme.

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. Stadt Geretsried, Geretsried bei München

Bei einer Demonstration am 21. November 2009 in Husum sprach Beer bereits als Rednerin für die Piratenpartei. "Wo sind die Mandatsträger der etablierten Parteien? Wo sind die Vertreterinnen der CDU, FDP und Grünen? Was muss noch passieren, dass sie sich engagieren und solidarisieren?", fragte sie angesichts neofaschistischen Terrors in der Region. Die Grenzen der Meinungsfreiheit seien bei pädokriminellen und rassistischen Gruppierungen erreicht, betonte Beer.

Die Mitbegründerin der Grünen war vor ihrer Zeit bei den Grünen im KB (Kommunistischer Bund) aktiv gewesen. In den vergangenen fünf Jahren war Beer Grünen-Abgeordnete im Europaparlament. Im Januar 2009 war sie mehrfach bei dem Versuch gescheitert, erneut einen Listenplatz für dieses Mandat zu erhalten. "Der Parteitag hat anders entschieden. Und seitdem ist mir immer klarer geworden, dass auch ich eine Entscheidung treffen muss", begründete Beer, dass sie Ende März auf dem schleswig-holsteinischen Landesparteitag nach fast 30 Jahren ihr Parteibuch der Grünen zurückgab.

Im August 2009 hatte Herbert Rusche (57), ehemals Bundestagsabgeordneter der Grünen, seinen Beitritt in die Piratenpartei erklärt. "Was die Grünen in den 70er und 80er Jahren waren, sind die Piraten heute", hatte Rusche erklärt, der ebenfalls zu den Gründern der Ökopartei gehört hatte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 24,99€
  2. 3,99€
  3. 39,99€
  4. 5€

Tach 27. Nov 2009

Da hast Du aber noch einige Parteien vergessen, die viel schlimmer sind. Ausserdem...

Klarseher 26. Nov 2009

Noob

monkman2113 25. Nov 2009

ich sehe den beitritt skeptisch, schliesslich waere sie nie beigetreten, wenn sie in den...

loolig 25. Nov 2009

loool is richtig. Ich denke 99% der Menschen zieht Aufkleber auf denen steht "Nazis...

Tach 25. Nov 2009

Die Leuthaeuser-Dingskirchen kannste auch vergessen. Entweder Du gruendest jetzt eine...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung
  2. Cybersecurity Tech Accord IT-Branche verbündet sich gegen Nationalstaaten
  3. Black Friday Markeninhaber plant Beschwerde gegen Löschung

    •  /