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Nmap 5.10 - Beta bringt eine Vielzahl neuer Funktionen

Beta bringt schnelleres Traceroute-System und rund 100 Neuerungen. Fyodor hat eine erste Betaversion des Netzwerkscanners Nmap 5.10 veröffentlicht. Die erste neue Version seit Veröffentlichung von Nmap 5.00 vor rund fünf Monaten wartet mit einer langen Liste an Neuerungen auf.
/ Jens Ihlenfeld
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Nmap 5.10 wartet unter anderem mit 14 neuen NSE-Skripten auf und bringt insgesamt nun 72 mit. Mit diesen in Lua geschriebenen Skripten lassen sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Neu ist beispielsweise smb-psexec(öffnet im neuen Fenster) , womit sich Prozesse auf fernen Maschinen ausführen und Ergebnisse abfragen lassen, dhcp-discover(öffnet im neuen Fenster) , das auf UDP-Port 67 DHCP-Anfragen aussendet und alle interessanten Ergebnisse sammelt, aber auch für Denial-of-Service-Angriffe genutzt werden kann, und http-enum(öffnet im neuen Fenster) , um durchnummerierte URLs auf ihre Existenz zu prüfen. Das Skript ssl-cert(öffnet im neuen Fenster) gibt das SSL-Zertifikat eines Servers aus, x11-access(öffnet im neuen Fenster) zeigt an, ob der Zugang zu einem X11-Server möglich ist, und db2-info(öffnet im neuen Fenster) verbesserte das Erkennen von DB2-Datenbankinstanzen. Eine Liste aller NSE-Skripte findet sich unter nmap.org/nsedoc(öffnet im neuen Fenster) .

Zudem bringt Nmap 5.10Beta1 ein neues, sehr viel schnelleres Traceroute-System mit und soll es mit dem Zenmap-Host-Filter erlauben, bei Scans großer Netzwerke einzelne Systeme herauszupicken. Anpassungen in Sachen UDP sollen das UDP-Scanning und das Erkennen von Hostsystemen deutlich effektiver machen.

Insgesamt bringt die Beta 1 von Nmap 5.10 mehr als 100 nennenswerte Änderungen mit, die in der Ankündigung aufgeführt sind(öffnet im neuen Fenster) . Aufgrund der umfangreichen Änderungen geht Entwickler Fyodor davon aus, dass eine zweite Beta folgen wird.


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